HELIOS Klinikum Niederberg

Wenn der Darm Urlaub macht

Viele Reisende kennen das Problem: Kaum ist man in seinem wohlverdienten Urlaub angekommen, streikt plötzlich der Darm. Verdauungsprobleme verderben einem den Start in die Urlaubszeit. Durchfall und Verstopfung gehören dabei zu den häufigsten Reise-Erkrankungen. Wenn einige Hinweise und Tipps beachtet werden, kann einer entspannten Reise ohne Verdauungsprobleme nichts mehr im Wege stehen.

 

„Die Verdauungsprobleme sind zunächst eine natürliche Reaktion auf klimatische Veränderungen, einen geänderten Tagesablauf und andere Essgewohnheiten“, weiß Dr. Alexis Müller-Marbach, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Palliativmedizin am HELIOS Klinikum Niederberg. Wer im Urlaub unter Verstopfung leidet und einige Tage keinen Stuhlgang hat, muss sich nicht gleich Sorgen machen. Es dauert nicht lange und schon hat sich der Körper auf die neue Umgebung eingestellt. „Trotzdem sollte man bei Darmproblemen viel trinken, mindestens zwei bis drei Liter Wasser, um zum Beispiel den Flüssigkeitsmangel auszugleichen“, rät der Mediziner. Ballaststoffreiche Ernährung, Obst und Gemüse regen die Verdauung ebenfalls an. Oft hilft auch ein Glas Mineralwasser und ein frisch gepresster Orangensaft am Morgen oder ein Naturjoghurt mit Müsli für Schwung im Darm. Auch ausreichend Bewegung hält den Darm auf Trab. Bei länger andauernden Beschwerden sollte jedoch ein Arzt aufgesucht werden.

 

Gleiches gilt bei länger anhaltendem Durchfall. „Für Durchfallerkrankungen auf Reisen sind meist Bakterien, Viren oder Parasiten verantwortlich. Die überwiegende Anzahl der Durchfälle ist harmlos und nach drei bis fünf Tagen vorüber“, so Dr. Müller-Machbach. Hohe Temperaturen, verbunden mit einer hohen Luftfeuchtigkeit, beschleunigen das Wachstum von Krankheitserregern auf Lebensmitteln. Deshalb gilt: Für die Zubereitung von Speisen und Getränken abgekochtes Wasser nutzen oder rohes Obst, Gemüse und Salat ganz meiden. Auch auf Eiswürfel oder Leitungswasser sollte möglichst verzichtet werden. Kinder, Senioren und Schwangere sollten bei einer Durchfallerkrankung besonders auf sich Acht geben. „Der Flüssigkeitsmangel kann sich bei ihnen gravierender auswirken und sie zusätzlich schwächen. Schwangere sollten bei einer Ansteckung in jedem Fall einen Arzt aufsuchen“ erklärt der Experte.

 

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HELIOS ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr  als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören die HELIOS Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien.  

In Deutschland hat HELIOS 112 Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 78 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 18 Präventionszentren und 13 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. HELIOS versorgt in Deutschland jährlich mehr als 5,2 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über 35.000 Betten, beschäftigt mehr als 72.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete in Deutschland im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 5,8 Milliarden Euro. HELIOS ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“.

 

Quirónsalud betreibt 43 Kliniken, 39 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Die Gruppe ist in allen wirtschaftlich wichtigen Ballungsräumen Spaniens vertreten. Quirónsalud beschäftigt 35.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro.

 

HELIOS gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius. Sitz der HELIOS Unternehmenszentrale ist Berlin.

 

Kontakt:
HELIOS Klinikum Niederberg
Jane Looden
Pressesprecherin
Telefon: (02051) 982-10 70
E-Mail: jane.looden@helios-kliniken.de




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