HELIOS Klinikum München West

Gefäßchirurgische Klinik

Aneurysmachirurgie

Aneurysmen sind krankhafte Aussackungen von Blutgefäßen. Die mit Abstand häufigste Lokalisation von Aneurysmen liegt in der Bauchschlagader (Aorta).



In Deutschland gibt es fast 300.000 Aortenaneurysmaträger, wobei Männer 4-6 mal häufiger betroffen sind als Frauen.


Eine lebensbedrohende Komplikation entsteht beim Zerplatzen des Aneurysmas. Tritt dieser Fall ein, so erreichen nur 10% der Patienten lebend das Krankenhaus und trotz sofortiger Notoperation versterben rund die Hälfte dieser Patienten im Krankenhaus.

Aus diesem Grund ist ab einer bestimmten Größe des Aneurysmas die Operation angezeigt, auch wenn noch keine Beschwerden bestehen.



Die operative Behandlung erfolgt je nach Ausdehnung des Aneurysmas entweder über das Einführen einer Gefäßprothese (Stent) über eine Leistenarterie, um das Aneurysma aus dem Kreislauf auszuschließen, oder es wird die sogenannte "offene Operation" mit Bauchschnitt durchgeführt.

Mittlerweile werden in der Gefäßchirugischen Klinik am HELIOS Klinikum München mehr als 80% der Patienten minimalinvasiv bzw. endovaskulär versorgt.

 

Der durchschnittliche Krankenhausaufenthalt beträgt hier 5 Tage.

 

Unsere Klinik nimmt als zertifiziertes Gefäßzentrum an einer bundesweiten externen Qualitätskontolle der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie teil.

 

 

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