HELIOS Klinikum München West

HELIOS Klinikum München West erweitert radiologische Versorgung in der Region

  • Institut für Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie eröffnet
  • Neue Kathetertherapie bei Schlaganfall in Pasinger Stroke Unit geplant

 

Zum 1. Juni hat Dr. Sascha Prothmann als Chefarzt die Leitung des neuen Instituts für Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie am Pasinger Helios Klinikum München West übernommen.

"Durch die Etablierung eines eigenständigen Fachbereiches für Neuroradiologie bauen wir nicht nur unsere qualitativ hochwertige Diagnostik und Patientenversorgung weiter aus, sondern schaffen vor allem auch eine wichtige Schnittstelle zwischen Radiologie und Neurologie – etwa bei der interventionellen Behandlung des akuten Schlaganfalls“, erklärt Klinikgeschäftsführer Florian Aschbrenner.


Foto: privat

Kathetergestützte Schlaganfallbehandlung
So wird in der speziellen Schlaganfalleinheit des Pasinger Krankenhauses, der sogenannten Stroke Unit, schon bald ein neues Verfahren eingeführt, das die bisherige medikamentöse Behandlung des akuten Schlaganfalls ergänzt. Dabei fängt ein Spezialkatheter das Blutgerinnsel ein. Dieses Vorgehen führt zu deutlich besseren Therapieergebnissen. Zudem treten typische Spätfolgen weniger häufig auf.

Neues Radiologisches Zentrum
Organisatorisch arbeitet die neue Abteilung eng vernetzt mit dem bereits bestehenden Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie unter dem gemeinsamen Dach eines neuen Radiologischen Zentrums zusammen. Zudem wird Prothmann das Institut standortübergreifend leiten – zunächst federführend am Helios Klinikum München West, später auch am Helios Amper-Klinikum Dachau. Der Chefarzt freut sich auf seine neue berufliche Herausforderung: „Als gebürtiger Pasinger ist es mir eine Herzensangelegenheit, hier mit einem hochspezialisierten Team Patientinnen und Patienten mit schweren Schlaganfällen helfen zu können.“

Wichtiger Baustein im Leistungsangebot
Für das Pasinger Klinikum ist die Etablierung einer neuroradiologischen Abteilung ein weiterer wichtiger Baustein in der Entwicklung seines medizinischen Leistungsangebotes: „Gerade in der bildgebenden Diagnostik und Therapie kommt es weltweit zu einer fortschreitenden medizinischen
Subspezialisierung. Die Neuroradiologie leistet dabei mit modernster Bildgebung und interventionellen Verfahren einen wesentlichen Beitrag zur Untersuchung und Behandlung von Erkrankungen des Nervensystems, einschließlich des Gehirns, des Rückenmarks sowie der peripheren Nerven“, sagt Prof. Dr. Ulrich Linsenmaier, Ärztlicher Direktor am Helios Klinikum München West.

International anerkannter Experte
Mit Dr. Sascha Prothmann gewinnt das Haus einen international anerkannten Experten für das gesamte Spektrum der diagnostischen und interventionellen Neuroradiologie, insbesondere der endovaskulären Schlaganfalltherapie. Der gebürtige Münchner studierte von 1992 bis 1999 an der Universität Leipzig. Er ist Facharzt für Radiologie und verfügt über die Schwerpunktbezeichnung Neuroradiologie. Von 1999 bis 2007 war er für das Universitätsklinikum Leipzig tätig. Es folgten Stationen in den Klinika München Pasing und Schwabing. Seit 2008 arbeitete der 44-Jährige in verschiedenen ärztlichen Tätigkeiten in der Abteilung für Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie am Klinikum rechts der Isar – zuletzt als Leitender Oberarzt. Prothmann ist verheiratet und hat drei Kinder.


Das HELIOS Klinikum München West ist ein moderner Schwerpunktversorger mit 400 Betten im Stadtteil Pasing und akademisches Lehrkrankenhaus der Ludwig-Maximilians-Universität München. Mit einer zentralen Notaufnahme sowie 16 weiteren Fachabteilungen und Sektionen bietet es eine umfassende Versorgung auf Universitätsniveau – unter anderem in den Bereichen Innere Medizin, Chirurgie, HNO, Orthopädie, Gynäkologie und Geriatrie. Jedes Jahr vertrauen etwa 20.000 stationäre sowie weitere 26.000 ambulante Patienten der Erfahrung und Expertise der insgesamt rund 950 Beschäftigten. Neben der medizinischen und pflegerischen Qualität schätzen sie insbesondere die kurzen Wege sowie die persönliche, familiäre Atmosphäre.

HELIOS ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören die HELIOS Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien.

In Deutschland hat HELIOS 112 Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 78 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 18 Präventions-zentren und 13 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. HELIOS versorgt in Deutschland jährlich mehr als 5,2 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über 35.000 Betten, beschäftigt mehr als 72.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete in Deutschland im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 5,8 Milliarden Euro. HELIOS ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“.

Quirónsalud betreibt 43 Kliniken, 39 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Die Gruppe ist in allen wirtschaftlich wichtigen Ballungsräumen Spaniens vertreten. Quirónsalud beschäftigt 35.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro.

HELIOS gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius. Sitz der HELIOS Unternehmenszentrale ist Berlin.


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