HELIOS Klinikum Meiningen

Leistungsspektrum

In der Neurologie werden jährlich ca. 2.500 Patienten stationär und teilstationär behandelt. Unsere 60 Betten verteilen sich auf folgende Bereiche:

Überregionale Stroke Unit (Schlaganfallzentrum)
Intensivstation
Normalstationen
Schlafmedizinisches Zentrum
Abteilung für Funktionsdiagnostik
Technische Ausstattung

Intensivstation

Im Intensivbereich werden im Durchschnitt etwa zehn Betten von neurologisch Erkrankten belegt. Sie werden kontinuierlich von den Ärzten der Neurologie und der Intensiv- und Notfallmedizin betreut. Hier behandelte Krankheitsbilder sind z.B. Hirn- und Hirnhautentzündungen, gehäufte epileptische Anfälle (Status epilepticus) und lebensbedrohliche Lähmungen (Guillain-Barré-Syndrom, myasthene Krise).

 

Station 2.4
Telefon: (03693) 90-11 22

 

 

 

Normalstationen

Auf unseren beiden Normalstationen behandeln wir alle Patienten, die keiner speziellen intensivmedizinischen Überwachung bedürfen. Auf Grundlage einer sorgfältigen diagnostischen Analyse werden Behandlungskonzepte erstellt, die neben einer medikamentösen Therapie auch Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, psychologische Einzelgespräche sowie Beratungen durch Diätassistentinnen und Sozialarbeiterinnen umfassen können.

 

Schwerpunkte

  • Behandlung von Parkinson und anderen Bewegungsstörungen, Einstellung auf Medikamentenpumpen, Vor- und Nachbehandlung bei tiefer Hirnstimulation
  • Differenzierte Therapie der Multiplen Sklerose und ihrer Begleitsymptomatik, Plasmapherese zur Schubbehandlung
  • Diagnostik und Therapie von Nervenschädigungen: Polyneuropathien oder Nervenwurzelschädigungen durch Bandscheibenvorfälle oder Nervenentzündungen (z. B. Borreliose)

 

Kontakt
Station 4.3
Telefon: (03693) 90-11 54

 

Station 4.4
Telefon: (03693) 90-11 52

 

 

 

Abteilung für Funktionsdiagnostik

Die Abteilung ist als ärztliche Ausbildungsstätte der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie (DGKN) für EEG, EMG und Evozierte Potenziale anerkannt.

  • Ultraschalluntersuchung der hirnversorgenden Arterien (extra- und transkranielle Doppler- und Duplexsonographie)
  • Emboliedetektion
  • EEG
  • Elektroneurographie, Elektromyographie, Tremoranalyse, Hirnstammreflexe
  • Magnetevozierte Potenziale
  • Sensibel evozierte Potenziale
  • Visuell evozierte Potenziale
  • Frühe akustisch evozierte Potenziale
  • Testung des Autonomen Nervensystems (Herzfrequenzanalyse)
  • Sympathische Hautantwort
  • Kipptischmessplatz zur Synkopendiagnostik
  • Pupillographie

 

 

Technische Ausstattung

  • Elektroenzephalographie (EEG) zur Hirnstrommessung: zwei digitale 23-Kanal-EEG-Messplätze (mobil) mit Auswerteoption an allen Arbeitsplätzen der Klinik
  • Elektromyographie (EMG) zur Bestimmung der Nervenleitgeschwindigkeit (Messung feinster elektrischer Ströme im Muskel und in den Nerven): ein 6-Kanal-EMG/EP-Gerät, ein 4-Kanal-EMG/EP-Gerät, ein 2-Kanal-EMG/EP-Gerät (mobil)
  • Kipptisch zur Messung des Verhaltens der Kenngrößen des Blutkreislaufs bei Lageänderung. Der Kipptisch dient der differentialdiagnostischen Abklärung synkopaler Ereignisse und unklarer Bewusstlosigkeiten.
  • Schlaflabor mit fünf stationären Überwachungsplätzen und fünf Geräten zum ambulanten Screening
  • Sonographie, Dopplersonographie, Duplexsonographie: drei Geräte für transkranielle und extrakranielle Duplexuntersuchung, Emboliedetektion, intraoperatives Monitoring
  • Pupillometrie: objektive Vigilanzmessung bei Schlafstörungen

 

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So erreichen Sie uns

Dr. med. Günther Heide
Chefarzt

Neurologie

Telefon: (03693) 90-10 40
Telefax: (03693) 90-18 10 40
E-Mail



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