
Die Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie wurde 2003 aus der aus der ehemaligen chirurgischen Abteilung des Krankenhauses Eisleben gegründet. Jährlich werden neben einer Vielzahl ambulanter Eingriffe 1500 stationäre Operationen durchgeführt. Die reibungslose fachübergreifende Behandlung von Patienten mit Erkrankungen des Bauchraumes wird über eine interdisziplinäre gastroenterologisch-viszeralchirurgische Zusammenarbeit sichergestellt. Von der Leistenbruchoperation bis hin zu komplizierten bauchchirurgischen Eingriffen werden alle Operationen entsprechend aktueller Standards und Leitlinien durchgeführt. Es besteht eine enge Kooperation mit dem orthopädisch-traumatologischen Zentrum (OTZ). Daneben werden jährlich ca. 2500 ambulante Notfallpatienten in der Rettungsstelle chirurgisch behandelt.



Minimalinvasive Chirurgie
Es handelt sich hierbei um laparoskopische Techniken, durch die Operationen im Sinne einer „Schlüssellochchirurgie" für den Patienten sehr schonend durchgeführt werden können. Das bedeutet weniger Schmerzen, eine verkürzte Krankenhausverweildauer, eine raschere Genesung und vorteilhaftere kosmetische Ergebnisse. Seit der Inbetriebnahme der neuen OP-Traktes im November 2004 steht der Klinik mit dem OR1- und AIDA-System eine exzellent ausgestattete und hochmoderne digitale laparoskopische Operationseinheit zur Verfügung, die beste Voraussetzungen für eine optimale Versorgung bietet.
Folgende Operationen werden minimalinvasiv durchgeführt:
Tumorchirurgie
Es werden alle bösartigen und gutartigen Erkrankungen des Magens, des Dünn- und Dickdarmes unter Zuhilfenahme modernster Techniken operiert. Bei Tumoren des Enddarmes wird der Erhalt des Schließmuskels angestrebt, um einen künstlichen Darmausgang zu vermeiden. Hier finden innovative Klammernahttechniken ihre Anwendung. Seit 2005 besteht die Möglichkeit der stationären und ambulanten Chemotherapie in Kooperation mit der onkologischen Abteilung des Hauses.
Schilddrüsenchirurgie
Die Operationen bei gut- oder bösartigen Schilddrüsenerkrankungen werden entsprechend der Leitlinien zur funktions- und morphologiegerechten Operation durchgeführt. Bei der Operation wird ein Neuromonitoring zur sicheren Schonung des Stimmbandnerven verwendet. Besonders großer Wert wird auf ein gutes kosmetisches Ergebnis gelegt.
Leistenbruchoperation
Zur operativen Versorgung von Leistenbrüchen werden laparoskopische Hernienoperationen und konventionelle Leistenhernienoperationen durchgeführt. Die Auswahl der Operationsmethode erfolgt bei jedem Patienten individuell.
Versorgung von Bauchwand- und Narbenbrüchen
Bei der Versorgung dieser Hernien kommen ebenfalls minimalinvasive Operationstechniken und konventionelle Verfahren mit und ohne Netzeinpflanzung zur Anwendung.
Proktologie (Erkrankungen des Afters und des Enddarmes)
Therapie des diabetischen Fußsyndroms
Hier stehen minimalresizierende und fußerhaltende Operationen zur Verfügung.
Gefäßchirurgie

HELIOS Klinik Lutherstadt Eisleben
Chefarzt
Dr. med. Stefan Kothe
Hohetorstraße 25
06295 Lutherstadt Eisleben
Telefon: 03475/90-1040
Telefax: 03475/90-1039