24.12.11
Die 40-Jährige kam umgehend in die Notaufnahme der HELIOS Klinik Sangerhausen und dann auf die Unfallchirurgie. Hier erfolgte eine umfangreiche Diagnostik. Günstigerweise hatte sie durch den Unfall nur schwere Prellungen, aber keine weiteren Verletzungen erlitten. Doch ihr behandelnder Arzt Oliver Speckmann musste der Patientin eine andere ernste Mitteilung machen. Bei den Untersuchungen hatte sich ein Tumor an der linken Niere gezeigt. Der Unfallchirurg hatte sich schon mit den Urologen der HELIOS Klinik Lutherstadt Eisleben in Verbindung gesetzt und alle Voruntersuchungen eingeleitet. Bereits am nächsten Tag kam Dr. med Henry Meffert, Chefarzt der Eisleber Urologie, zur Visite nach Sangerhausen. Er erklärte der Patientin die Befunde und die bevorstehende Operation. Vor allem aber beruhigte er sie, dass in diesem Stadium gute Heilungsaussichten bestünden. Als Mutter machte sie sich berechtigterweise Sorge um ihren Zustand, den der Chefarzt als zweifacher Vater sehr gut verstehen konnte. Froh war Frau Zollatz, dass alles sehr schnell ging. Nach der Entlassung aus der Unfallchirurgie in Sangerhausen wurde sie kurzfristig auf der Urologie in Lutherstadt Eisleben aufgenommen und am Folgetag operiert. Dabei entfernten die Operateure den Tumor komplett mit einem Teil der Niere, die Organfunktion der Restniere blieb dabei erhalten. Der Verlauf nach dem Eingriff erfolgte ohne Komplikationen und die Patientin konnte die Klinik nach sechs Tagen wieder verlassen. „Der Zufallsbefund war wirklich ein Glücksfall für Frau Zollatz“, betonte Chefarzt Meffert. „Hätte der Tumor erst Beschwerden gemacht, wäre eine Heilung kaum möglich gewesen.“ So fühlt sich Frau Zollatz jetzt gut und freut sich, wieder für ihren Sohn und Ehemann sorgen zu könne. „Für meine Familie und mich ist das das schönste Weihnachtsgeschenk.“