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30.05.11

Messen, um zu verbessern: HELIOS Klinik Lengerich ist Vorreiter bei Qualtitätsverbesserung

Messen, um zu verbessern: HELIOS Klinik Lengerich ist
Vorreiter bei aktiven Qualitätsverbesserungen

  • HELIOS Klinik Lengerich veröffentlicht zum zweiten Mal seine IQM-Qualitätsergebnisse
  • Ergebnisse zeigen sehr gute Werte in der Orthopädie/Unfallchirurgie sowie Intensivmedizin, Verbesserungspotential bei der Behandlung von Schlaganfallpatienten 
  • Aktives Fehlermanagement bei IQM bedeutet: messen, um zu verbessern und Peer-Review-Verfahren als kollegiale Hilfe zur Selbsthilfe

 

Lengerich im Mai 2011 - Die Qualitätsergebnisse für das Jahr 2010 der HELIOS Klinik Lengerich sind seit Mai unter der Webadresse www.helios-kliniken.de/lengerich-iqm abrufbar. Anhand dieser Werte lässt sich ablesen, wie erfolgreich die Klinik bei verschiedenen Krankheiten wie beispielsweise beim Schlaganfall oder beim Herzinfarkt behandelt. Die Ergebnisse der HELIOS Klinik Lengerich stammen aus der IQM-Datenauswertung von 132 Kliniken in Deutschland und der Schweiz, die der Initiative Qualitätsmedizin (IQM) angehören.

Insgesamt umfasst der IQM-Indikatorensatz 183 Qualitätskennzahlen für 48 relevante Krankheitsbilder und Behandlungsverfahren, die den medizinischen Qualitätskennzahlen der HELIOS Kliniken entsprechen. Die HELIOS Klinik Lengerich nutzt das IQM-Verfahren für aktives Qualitätsmanagement, das durch die Verbesserung der Behandlungsprozesse und Komplikationsraten zu besserer Behandlungsqualität und mehr Patientensicherheit führt.

„Ziel ist es, unseren Patienten die bestmögliche Qualität in der medizinischen Versorgung zukommen zu lassen“, sagt Klinikgeschäftsführer Frank Mönter, „Deshalb sind wir der trägerübergreifenden Initiative beigetreten. Die IQM-Werte belegen unsere Stärken, zeigen aber auch ganz deutlich, wo Optimierungspotenzial besteht.“ So weist die HELIOS Klinik Lengerich bei der Erstimplantation künstlicher Knie- und Hüftgelenke hervorragende Qualitätsergebnisse auf (Klinik 0,0%, kein Todesfall / IQM-Durchschnitt 0,14% bzw. 0,20%). Auch in der intensivmedizinischen Behandlung von Patienten mit Blutvergiftung (13,4 %) und einer Beatmung über mehr als 24 Stunden (30,4%) liegt die Klinik mit ihrer Sterblichkeitsrate unter dem IQM-Durchschnitt von 21,3 Prozent bzw. 31,0 Prozent.   

Verbesserungspotenzial zeigt sich in der kardiologischen Patientenversorgung. So sind in der HELIOS Klinik Lengerich im Jahr 2010 11,1 Prozent der Patienten mit einem Herzinfarkt verstorben, der IQM-Durchschnitt der Krankenhaussterblichkeit lag bei 9,0 Prozent. „Mit der Verstärkung der Inneren Medizin um Frau Dr. Angela Gerlach als eine erfahrene Kardiologin, wurden im vergangenen Jahr die richtigen Schritte eingeleitet. Die positive Entwicklung zeigt sich bereits im Ergebnis der Behandlung der Herzinsuffizienz. Hier liegt die Klinik nun mit einer Sterblichkeitsrate von 7,0 Prozent im Vergleich zu 11,2 Prozent in 2009 bereits unter dem IQM-Durchschnitt von 7,7 Prozent“, so der Ärztliche Direktor Dr. Matthias Wankmüller, „Derzeit sind wir dabei, auch die gefäßchirurgische Kompetenz weiter auf- und auszubauen.“

Damit wird das wichtigste Ziel der Initiative Qualitätsmedizin erreicht: Durch Transparenz die Verbesserung der Behandlungsqualität aktiv voranzutreiben und damit die Qualität von Kliniken insgesamt kontinuierlich weiter zu verbessern.

 

Weitere Informationen zu den Ergebnissen der HELIOS Klinik Lengerich und der Initiative Qualitätsmedizin finden Sie unter:

www.helios-kliniken.de/lengerich bzw. www.initiative-qualitaetsmedizin.de

 

Die Initiative Qualitätsmedizin (IQM)


Führende Krankenhausträger haben sich 2008 zur „Initiative Qualitätsmedizin“ (IQM) zusammen geschlossen. Die trägerübergreifende Initiative mit Sitz in Berlin ist offen für alle Krankenhäuser aus Deutschland, der Schweiz und Österreich. Vorhandenes Verbesserungspotenzial in der Medizin sichtbar zu machen und zum Wohle der Patienten durch aktives Fehlermanagement zu heben, ist das Ziel von IQM. Dafür stellt IQM den medizinischen Fachexperten aus den teilnehmenden Krankenhäusern innovative und anwenderfreundliche Instrumente zur Verfügung. Die Mitglieder der Initiative verpflichten sich drei Grundsätze anzuwenden: Qualitätsmessung mit Routinedaten, Veröffentlichung der Ergebnisse und die Durchführung von Peer-Review-Verfahren. In derzeit 132 Krankenhäusern aus Deutschland und der Schweiz versorgen die IQM-Mitglieder jährlich rund 2,25 Millionen Patienten stationär. In Deutschland liegt ihr Anteil an der stationären Versorgung bei über elf Prozent.

Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 63 eigene Kliniken, darunter 43 Akutkrankenhäuser und 20 Rehabilitationskliniken. Mit fünf Maximalversorgern in Berlin-Buch, Erfurt, Krefeld, Schwerin und Wuppertal nimmt HELIOS im deutschen Klinikmarkt eine führende Position bei der Privatisierung von Kliniken dieser Größe ein. Darüber hinaus hat die Klinikgruppe 29 Medizinische Versorgungszentren (MVZ). HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der HELIOS Konzernzentrale ist Berlin.  

HELIOS versorgt jährlich mehr als zwei Millionen Patienten, davon rund 600.000 stationär. Die Klinikgruppe verfügt  insgesamt über mehr als 18.500 Betten und beschäftigt über 33.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2010 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von 2,5  Milliarden Euro. Die Klinikgruppe gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius SE & Co. KGaA.

 

Pressekontakt:

Klinikgeschäftsführung

Telefon:         +49 (0) 54 81 801 - 542

E-Mail:           frank.moenter@helios-kliniken.de