HELIOS Klinik Leisnig

Tumor- und Bluterkrankungen

Was ist ein Tumor?


Ein Tumor - umgangssprachlich auch Geschwulst oder Geschwür - ist jede Zunahme eines Gewebsvolumens unabhängig von der Ursache.

Unter Tumorerkrankungen versteht man im engeren Sinn Neubildung von Körpergeweben, die durch eine Fehlregulation im Zellwachstum entstehen können. Die Neubildung kann gut- oder bösartig sein.

Gutartige Tumoren unterscheiden sich insofern von bösartigen, da diese keine Metastasen (Tochtergeschwüre in anderen Organen) bilden. Semimaligne Tumore (d.h. zum Teil bösartig) bilden keine Metastasen (Tochtergeschwüre) sondern zerstören umliegendes Gewebe und wachsen in dieses hinein.Besonders bösartige Tumoren führen zur Fehlfunktion der Organe, in denen sie sich befinden, der Gesamtorganismus wird beeinträchtigt bis hin zum Tod.

Effekte der Tumore auf den Körper

Benigne (gutartige) Tumoren wachsen meist langsam und beeinträchtigen den Körper nicht. Es können sich aus diesen jedoch maligne Tumoren entwickeln.

Hormonproduzierende Tumore können durch ihre paradoxe Wirkung schwerwiegende Erkrankungen hervorrufen.

Therapie 

Bei benignen Tumoren ist eine Operation bei verdrängendem Wachstum völlig ausreichend. Bei maligen Tumoren wird  je nach Tumorverhalten eine Operation, eine Bestrahlung oder eine Chemotherapie bzw. eine Kombination aus diesen therapeutischen Möglichkeiten durchgeführt.

Blutkrankheiten
 
Von Blutkrankheiten spricht man bei Veränderungen in der Zusammensetzung des Blutes oder der blutbildenden Organe. Sie umfasst bösartige Erkrankungen des Blutes, Bildungsstörungen des Knochenmarks, Blutveränderungen durch Störungen in der Abwehr (sogenannte immunologische Prozesse), Störungen der Blutstillung (hämorrhagische Diathesen) und Übergerinnbarkeit des Blutes.
 
Die wichtigsten Blutkrankheiten sind die akute und chronische Leukämie (sog. Blutkrebs), bösartige Veränderungen der Lymphknoten (Lymphknotenkrebs), Anämie (Blutarmut) und die Hämophilie (Bluterkrankheit) und bösartige Veränderungen des Knochenmarkes.

Die meisten Krankheiten des Blutes können aus dem Blut diagnostiziert werden, in einigen Fällen muss jedoch eine Knochenmarkspunktion durchgeführt oder ein Lymphknoten herausgenommen und untersucht werden.
Die Therapien sind sehr mannigfaltig und aufgrund der Vielzahl der Krankheitsbilder nicht in Kürze erklärbar.



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