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02.01.12

Neue Pflegedienstleiterin für die HELIOS Kliniken Leipziger Land

Cornelia Reichardt (41) ist die neue Pflegedienstleiterin der HELIOS Kliniken Leipziger Land

Borna/Zwenkau. Seit 2. Januar 2012 gibt es im HELIOS Klinikum Borna eine neue Pflegedienstleiterin. Ihr Name ist Cornelia Reichardt. Die 41jährige gelernte Krankenschwester arbeitet seit 1998 in der Klinik und freut sich auf die neue Herausforderung. Wir sprachen mit ihr über die neue Aufgabe.

 

Wie sah ihr bisheriger Werdegang aus?

Nach meiner Ausbildung zur Krankenschwester im Jahre 1998 war ich in verschiedenen Bereichen der Klinik tätig. Nach der Ausbildung war mein erster Einsatzort die Intensivstation, anschließend wechselte ich in die Medizinische Berufsfachschule, absolvierte parallel ein Studium an der FH Jena, mit dem Abschluss Bachelor of Sience Nurse.  Bereit für neue Herausforderungen übernahm ich 2009 die pflegerische Leitung des Darmzentrums und 2011 das Qualitätsmanagement Pflege.

 

Was erwartet Sie in Ihrem neuen Job?

In meiner Position bin ich Ansprechpartnerin für die Akut-Standorte Borna und Zwenkau. Hierfür verantworte ich die gesamtpflegerische Leitung.  Ich möchte unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen den Qualitäts- und Servicegedanken noch weiter ausbauen und somit die Patientenzufriedenheit noch weiter verbessern. Aber auch die Personalentwicklung steht  ganz oben auf meiner Agenda.

Welche Eigenschaften sollte man in dieser Position mitbringen?

Sicheres Auftreten und Organisationstalent. Aber auch ein Gespür für die Mitarbeiter. Im Personalbereich sind Potenziale, die nicht vollständig ausgeschöpft  sind. Diese möchte ich gemeinsam mit den Mitarbeitern entwickeln. Aber auch das Anliegen der  Patienten liegt mir persönlich am Herzen.

 

Welche persönlichen Herausforderungen verbinden Sie mit dieser Stelle?

Das Haus ist sehr gut aufgestellt und bietet eine exzellente Ausgangsbasis für die Zukunft. Auf den Pflegedienst kommen in Zukunft noch höhere Anforderungen zu, zum Beispiel in der in Pflegeorganisation, aber auch in der Professionalisierung der Pflege. Diese Herausforderung möchte ich an mich und mein Team stellen. Die Zusammenarbeit mit den externen Pflegediensten aber auch mit den anderen Abteilungen des Hauses soll weiter in den Focus rücken. Die ersten Weichen hierzu haben wir bereits 2011 gestellt.

 

Wie soll sich die Zusammenarbeit mit externen Kollegen künftig gestalten?

Wir treffen uns in regelmäßigen Abständen zu Fortbildungen. Dabei geht es uns in erster Linie um Prozeßoptimierung im Entlassungsmanagement sowohl im Akut- als auch im Rehabereich. Ergänzend dazu natürlich auch um  den praktischen Erfahrungsaustausch.  Ziel aller Beteiligten ist es, den Patienten wieder einen optimalen Start in sein gewohntes Umfeld zu ermöglichen. Dies funktioniert nur in Kooperation zwischen stationärer und ambulanter Pflege. Ich freue mich auf eine intensive Zusammenarbeit.