HELIOS Park-Klinikum Leipzig

Wirbelsäulenchirurgie

Die Klinik für Wirbelsäulenchirurgie im HELIOS Park-Klinikum Leipzig versteht sich als ein ganzheitliches Zentrum in der Diagnostik, Therapie und Nachbehandlung von Wirbelsäulenerkrankungen.

Durch die optimale Anbindung und Integration des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) an die Klinik für Wirbelsäulenchirurgie werden die Belange unserer Patienten von der ambulanten Sprechstunde über die stationäre Versorgung bis hin zur Organisation von Rehabilitationsmaßnahmen oder Nachuntersuchungen ganzheitlich und vertrauensvoll betreut.

Unser Anspruch lautet, jeden unserer Patienten über den gesamten Behandlungsverlauf eng zu begleiten. Ein wichtiges Ziel ist dabei, den Wechsel von ärztlichen Bezugspersonen möglichst zu vermeiden. Fühlen Sie sich gut bei uns aufgehoben!

Unsere Abteilung umfasst aktuell 18 stationäre Behandlungsbetten und verfügt über Kapazitäten auf der Funktionsabteilung "Low Care", der Überwachungsstation und der Intensivstation (ITS). Sie ist damit eine der größten spezialisierten Abteilungen für Wirbelsäulenchirurgie im Leipziger Raum.

Als ganzheitliches Zentrum in der Diagnostik, Therapie und Nachbehandlung von Wirbelsäulenerkrankungen bieten wir neben der minimal-invasiven und konventionell offenen operativen Therapie auch umfangreiche konservative Therapiekonzepte, die in enger Zusammenarbeit mit unserer spezialisierten Physiotherapie und Schmerztherapie den individuellen Erfordernissen unserer Patient angepasst werden.

Unsere Mitarbeiter sind spezialisierte Ärzte, die ihr fachübergreifendes Wissen aus Orthopädie, Unfallchirurgie und Neurochirurgie voll und ganz der Behandlung von Erkrankungen und Verletzungen der Wirbelsäule und des Nervensystems widmen. Das gesamte Team bestehend aus Ärzten, Physiotherapeuten, Pflegekräften und medizinischem Personal fühlt sich im täglichen Handeln der Behandlungsmaxime verpflichtet:
Ihre Wirbelsäule. In besten Händen. Aus einer Hand.

 

 

  • In der Klinik für Wirbelsäulenchirurgie bieten wir unseren Patienten das gesamte Spektrum der konservativen und operativen Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen an. Dies umfasst die Behandlung von altersbedingten Wirbelsäulenleiden, Entzündungen, Deformitäten und Tumorerkrankungen ebenso wie unfallbedingte Verletzungen der Wirbelsäule. Nach einer sorgfältigen Diagnose entwickeln wir gemeinsam mit unseren Patienten ein auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmtes Behandlungskonzept.

    Unsere Behandlungsschwerpunkte:


    Klicken Sie für weiterführende Informationen zu unseren Behandlungsschwerpunkten bitte auf das jeweilige Krankheitsbild.

  • Minimal-invasive Instrumentierung

    Mit Hilfe neuartiger Implantate ist eine schonende Stabilisierung von Wirbelsäulenabschnitten möglich. Auf einen ausgedehnten Operationszugang kann hierbei häufig verzichtet werden.

    Bei zahlreichen Eingriffen an der Wirbelsäule ist es nicht erforderlich, einen großen Zugang zur Wirbelsäule zu schaffen. Jedoch sind die meisten verfügbaren Stabilisierungssysteme (Fixateure) darauf ausgelegt, „offen“ d. h. auf Sicht eingebracht zu werden.

    Unsere Abteilung verfügt über die neuesten Fixateursysteme zur minimal-invasiven Implantation. Es sind hierbei nur ein bis zwei Zentimeter lange Schnitte seitlich der Wirbelsäule erforderlich, um die Schrauben einzubringen. Dieser Vorgang erfolgt unter Röntgenkontrolle und schont sowohl die Haut als auch die Muskulatur. Gerade bei älteren und schwerkranken Patienten (z. B. bei Polytrauma, Tumoren oder bei der Infektion der Wirbelkörper [Spondylitis]) ist dies von besonderem Vorteil.

    Während ältere und Tumorpatienten insbesondere von dem geringeren Wundheilungsrisiko profitieren, werden schwerverletzte Patienten anders als bei einer offenen Implantation nur in sehr geringem Maße zusätzlich belastet. Gleichzeitig ist der Blutverlust bedeutend geringer und auch das Risiko für bleibende Schäden an der Rückenmuskulatur wird deutlich verringert.

     

    Neuromonitoring

    Eine fortlaufende Kontrolle der Nervenbahnen und des Rückenmarks während der Operation dient der größtmöglichen Patientensicherheit. Die kontinuierliche Ableitung der Nervenfunktion erfolgt hierbei durch das intraoperative Neuromonitoring.

    Beim Neuromonitoring werden, ähnlich wie bei der Nervenmessung, kontinuierlich die Funktionen der Nerven und des Rückenmarkes während des operativen Eingriffs überwacht.

    Dies bietet sich insbesondere bei Eingriffen an, bei denen das Rückenmark dem Risiko einer Verletzung ausgesetzt ist. Insbesondere ausgedehnte Korrektureingriffe (z.B. bei Skoliosen) bergen das Risiko, dass es zu einer Beeinträchtigung der Nervenfunktion kommen kann.

    Mit Hilfe des Neuromonitorings können wir während des Eingriffs feststellen, ob die Nervenfunktion ggf. durch ein operatives Manöver beeinträchtigt wird. Dies versetzt uns in die Lage, im Fall der Fälle umgehend zu reagieren. Früher war dies nur mittels des so genannten „Wake-Up“-Tests möglich, bei dem der Patient während der Narkose kurzzeitig zum Erwachen gebracht wurde, um die Funktion der Nerven auf Zuruf zu überprüfen.

Dr. med. Jens Gulow

Chefarzt
Tel.: (0341) 864-22 98
Fax.: (0341) 864-21 71
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Klinik für Wirbelsäulenchirurgie

Die Klinik für Wirbelsäulenchirurgie ist Teil des Orthopädisch-Traumatologischen Zentrum am HELIOS Park-Klinikum Leipzig. Auf den Klinikseiten finden Sie mehr Informationen, u.a. zu den Sprechzeiten und Ärzten.



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