HELIOS Park-Klinikum Leipzig

Unfallchirurgie und Gelenkerhaltende Chirurgie

In der Abteilung für Unfallchirurgie und Gelenkerhaltende Chirurgie kümmert sich ein qualifiziertes und interdisziplinär besetztes Team um die Behandlung Unfallverletzter aller Alterskategorien und Patienten mit Gelenkerkrankungen.

 

Unsere Abteilung verfügt über das nötige Know-how, um unseren Patienten ein breites Spektrum an operativen und nicht-operativen Maßnahmen anbieten zu können. Unser vorrangiges Ziel ist es, drohende Abnutzungserscheinungen frühzeitig zu vermeiden oder zumindest deutlich zu verlangsamen.

 

Um welche Behandlungsoption es bei Ihnen auch geht – Sie erhalten von uns stets einen individuell ausgearbeiteten Plan zur Nachbehandlung. Bei Bedarf stellen wir Ihnen gern einen Kontakt zur Physiotherapie- und Rehabilitationseinrichtungen aus Leipzig und Umgebung her, mit denen wir kooperieren.

 

 

  • Diagnostik und Erstbehandlung von unfallverletzten Patienten erfolgen in unserem Notfallzentrum, das täglich rund um die Uhr dienstbereit ist und unter Telefon (03 41) 864-24 45 erreichbar ist. Von hier aus wird ohne Zeitverzug die individuell adäquate Therapie eingeleitet – vom einfachen Cast-Verband bis hin zu einer operativen Versorgung.

    Alle gängigen Verfahren der Knochenbruch- und Weichteilbehandlung finden in unserem Hause Anwendung – vom gut verträglichen Titanimplantat über die Transplantation von Knorpelzellen bis hin zum dreidimensionalen Röntgengerät.

    Nach einer Operation werden unsere unfallverletzten Patienten auf der Intensivstation (ITS) betreut und überwacht.

    Sobald es Ihr Gesundheitszustand zulässt, werden Sie auf einer Normalstation in ein modern ausgestattetes Zimmer verlegt. Hier legen Sie gemeinsam mit Physiotherapeuten und Ergotherapeuten den Grundstein für eine schnelle Rehabilitation. Ausgebildete Sozialarbeiter kümmern sich zudem um die reibungslose Beantragung von Anschlussheilbehandlungen.

    Wir möchten Ihnen unseren unfallverletzten Patienten nach unseren Möglichkeiten behilflich sein, dass sie gemeinsam mit ihren Angehörige möglichst rasch wieder zur „Normalität“ zurückzufinden. Bei der Behandlung von Verletzten infolge eines Arbeitsunfalls steht vor allem die Wiedereingliederung ins Berufleben im Vordergrund.

    • Frakturbehandlung von Hand bis Fuß (sowohl operativ als auch konservativ)
    • Behandlung von Gelenkausrenkungen und Gelenkbrüchen (unblutig, offen chirurgisch, minimal-invasiv)
    • Behandlung von Weichteilverletzungen
    • bandplastische Ersatzoperationen an Ellenbogen, Kniegelenk, oberem Sprunggelenk
    • Therapie von unfallbedingten Folgezuständen (endoprothetischer Gelenkersatz, Versteifungsoperationen)
    • Behandlung nach Arbeits- und Arbeitswegeunfällen (D-Arzt-Verfahren, VAV-Verfahren)
    • Behandlung von Handverletzungen (ausgenommen schwerste Weichteilverletzungen und Replantationen)
    • Behandlung von Sportverletzungen
    • Erstellung von Gutachten für Berufsgenossenschaften und private Unfallversicherer nach Verletzungen

     

     

  • Hüftgelenk:

    • knorpelchirurgische Maßnahmen, (z. B. Knorpelglättung, Mikrofraktur, Knorpelzelltransplantation) 
    • Behandlung des „Leistenschmerzes“ beim Sportler (z. B. Labrum-Chirurgie)
    • Behandlung von Anschlagphänomenen bzw. Engesyndrom im Gelenk (Femoroacetabuläres impingement) durch
      Trimming von Oberschenkelknochenkopfband (Lig. capitis femoris), Schenkelhals (Offset-Korrektur) oder Pfannenrand (Labrumrefixation)
    • Entfernung freier Gelenkkörper
    • teilweise oder vollständige Entfernung der Gelenkinnenhaut (Synovektomie)
    • operative Korrekturoperationen des Oberschenkels (Steiler oder Flacherstellung, Drehung)
    • Pfannenschwenk-Operationen (Dreifach-Osteotomie des Beckens)


    Kniegelenk:

    • knorpelchirurgische Maßnahmen (z. B. Knorpelglättung, Mikrofraktur, Knorpel-Knochen-Transplantation, Knorpelzelltransplantation)
    • Kniescheiben-Chirurgie bei Verrenkungen (Patellaluxationen)
    • Meniskus-Chirurgie (Transplantation, Naht, Teilentfernung)
    • Kreuzband-Chirurgie (vordere, hintere Kreuzbandplastik und Rekonstruktion mitverletzter Strukturen)
    • Kreuzband-Revisionschirurgie
    • Knieband-Chirurgie (Innen- und Außenband-Rekonstruktion)
    • Entfernung freier Gelenkkörper
    • Umstellungsoperationen (bei krankhaft veränderten Beinachsen: O- und -X Bein Korrektur)


    Oberes Sprunggelenk:

    • knorpelchirurgische Maßnahmen (z. B. Knorpelglättung, Mikrofraktur, Knorpel-Knochen-Transplantation, Knorpelzelltransplantation)
    • Entfernung freier Gelenkkörper und der Gelenkinnenhaut (Synovektomie)
    • Behandlung des so genannten „Fußballergelenks“
    • Behandlung bei Impingement-Syndromen (Enge-/Anschlagphänomene)
    • Beinachsen-Korrektur
    • Band-Chirurgie (Innenband- und Außenband- sowie Syndesmosen-Rekonstruktion)
    • Versteifung (Arthrodese) des oberen und/oder unteren Sprunggelenks
    • Sprunggelenksprothesenimplantation


    Je nach Art der Verletzung ist eine stationäre oder ambulante Operation möglich!

     

     

  • Die Arthroskopie (ASK), auch Gelenkspiegelung genannt, ist ein minimal-invasives Verfahren zur Diagnose und Behandlung von Gelenkerkrankungen bzw. -verletzungen.

    Das Arthroskop (bzw. Endoskop) wird dabei über einen kleinen Einschnitt in das Gelenk eingeführt. Es besitzt eine Lichtquelle und ist mit einer winzigen Videokamera ausgestattet, die mit einem Monitor verbunden ist. Der behandelnde Arzt erhält so einen detaillierten Einblick in den jeweiligen Zustand des Gelenks. In der Chirurgie wird die Methode häufig verwendet, Veränderungen im Gelenk zu behandeln, Fremdkörper zu entfernen oder den genauen Verlauf einer Gelenkerkrankung zu verfolgen.

    Arthroskopien sind in der Regel weniger schmerzhaft und deutlich risikoärmer als klassische Behandlungsmethoden. Sie werden vorwiegend am Knie-, Schulter- und Sprunggelenk, aber auch zunehmend im Bereich des Hüftgelenkes eingesetzt.

    Ambulante Operationen: Für kleinere Operationen (z. B. bei einer Arthroskopie am Knie oder oberen Sprunggelenk) bietet das Park-Krankenhaus die Möglichkeit einer Kurzzeitbehandlung. Sie sieht eine Aufnahme und Entlassung binnen Tagesfrist vor (ambulantes Operieren).

    Drei gute Gründe für die Gelenkerhaltende und Arthroskopische Chirurgie:

    1. Einer Arthrose kann bereits in jungen Jahren vorgebeugt werden – z. B. durch eine Korrekturoperation.
    2. Ein künstliches Gelenk kann trotz einsetzender Beschwerden oft noch über Jahre hinausgezögert werden.
    3. Der gewohnte Bewegungsgrad bzw. das Sportniveau kann nach einer Verletzung verhältnismäßig schnell wiedererlangt werden.

     

     

Carsten Fischer

Leitender Oberarzt
Tel.: (0341) 864-22 78
Fax.: (0341) 864-22 81
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