HELIOS Park-Klinikum Leipzig

Informationen für Angehörige

Als Angehöriger einer Patientin oder eines Patienten finden Sie hier wichtige Informationen über den Aufenthalt und den Ablauf auf unseren Intensivstationen.


Die intensivmedizinische Therapie eines Angehörigen ist eine ungewohnte und möglicherweise auch belastende Situation. Soweit dies möglich ist, möchten wir Ihnen vor allem im persönlichen Gespräch, aber auch mit den Informationen auf dieser Seite, Ängste und Sorgen nehmen und die Situation erklären.

Intensivtherapiestationen unterscheiden sich deutlich von einer Normalstation im Krankenhaus. Das liegt unter anderem an all den modernen Geräten, die zur ununterbrochenen Überwachung und Organunterstützung der schwer erkrankten Patienten notwendig sind.

Grundsätzlich werden Patienten mit relevanten Vorerkrankungen (z.B. chronische Bronchitis, Herzerkrankungen, Diabetes) nach einer großen Operation geplant zur postoperativen Überwachung auf eine Intensivstation aufgenommen. Zudem erfolgen ungeplante Aufnahmen bei intraoperativen Komplikationen (z.B. größere Blutung), Unfällen oder schwer erkrankten internistischen Notfallpatienten. Dies alles dient einer bestmöglichen Überwachung und leitliniengerechten Therapie von Grunderkrankung und Komplikationen (z.B. Sepsis). Dafür sorgt ein hochmotiviertes und bestens qualifiziertes Team von Ärzten und Pflegekräften.

Unser gemeinsames Ziel
Trotz der fortgeschrittenen Technologien und der damit verbundenen medizinischen Möglichkeiten steht der Mensch für uns im Mittelpunkt. Ein selbstbestimmtes und würdiges Leben jedes Patienten ist unser Ziel. Dazu tragen Sie als Bezugsperson erheblich bei. Wir sehen Sie somit als Teil des Teams.

  • Der Besuch Ihres Angehörigen ist grundsätzlich jederzeit nach telefonischer Absprache möglich. Rufen Sie lieber an, bevor Sie kommen, damit ärztliche und pflegerische Maßnahmen auf den Besuchstermin abgestimmt werden können. Besuche sind in den Nachmittagsstunden günstiger, da am Vormittag diagnostische und pflegerische Abläufe im Vordergrund stehen. Ebenso sollte spätabends auf Besuche verzichtet werden, um die für die Genesung wichtige Nachtruhe nicht zu stören.

    Bitte rufen Sie die Station an und sprechen einen Termin ab. Wenn Sie dann im Klinikum sind, lassen Sie sich von der Rezeption (24 Stunden besetzt) den kürzesten Weg beschreiben. An der Intensivstation klingeln Sie bitte. Eine Schwester oder ein Pfleger wird sich melden und Sie zu Ihrem Angehörigen bringen.

    Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass es zu Wartezeiten kommen kann, wenn unvorhergesehene Umstände dringende Maßnahmen erforderlich machen. Wir bitten Sie nur in Gruppen von maximal drei Personen in die Zimmer zu kommen, um die Belastung für die anderen Patienten so gering wie möglich zu halten. Bitte desinfizieren Sie sich vor und nach dem Kontakt mit Ihrem Angehörigen die Hände.

    Selbstverständlich bemühen wir uns, dass Sie bei Ihrem Besuch mit einem Arzt über die aktuelle Situation sprechen und Fragen stellen können. Bitte haben Sie aber Verständnis dafür, dass unsere Ärzte für mehrere Patienten zuständig sind und möglicherweise zu Notfällen gerufen werden.

    Manchmal ist es notwendig, dass Patienten beruhigende Medikamente bekommen, um eine lebensnotwendige Behandlung durchzuführen, Schmerzen zu lindern oder eine Selbstgefährdung auszuschließen. Auch wenn Ihr Angehöriger dann nicht antworten kann, sind wir uns sicher, dass er Ihre Anwesenheit bemerkt.

    So erreichen Sie uns

  • Was können Sie mitbringen?


    Denken Sie an wichtige Dinge, wie z.B. die Brille, das Hörgerät oder die Waschtasche Ihres Angehörigen. Auch die Lieblingsmusik (mit Kopfhörern) oder Bilder von Enkelkindern können einen Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. Oder bringen Sie das Lieblingsparfum mit. Bitte bringen Sie keine Blumen mit.

  • Fester Ansprechpartner in der Familie für uns


    Grundsätzlich wünschen wir uns einen festen Ansprechpartner, der Informationen dann an die anderen Familienmitglieder weitergibt. Dies vereinfacht unsere Arbeit erheblich.
    Telefonische Auskünfte sind nur in begrenztem Umfang möglich. Auch hier bitten wir um einen festen Ansprechpartner. Bitte sehen Sie von mehrfachen Anrufen am Tag ab. Falls sich der Zustand Ihres Angehörigen gravierend verändern sollte, melden wir uns natürlich bei Ihnen!

Dr. med. Dierk Schreiter

Chefarzt Intensivmedizin
Tel.: (0341) 864-22 54
Fax.: (0341) 864-22 64
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