HELIOS Park-Klinikum Leipzig

Hernienchirurgie

  • Unsere Klinik wurde von der deutschen Herniengesellschaft als zertifiziertes Hernienzentrum ausgewiesen.



    • Im Rahmen der Behandlung erfassen wir nach vorherigem Einverständnis der Patienten vollständig anonymisierte wichtige Patientendaten und Informationen zum Ablauf der Operation und dem stationären Aufenthalt.
    • Des Weiteren finden Kontrolluntersuchungen in einer eigens dafür eingerichteten Sprechstunde sowie regelmäßige Befragungen bezüglich der Lebensqualität und eventuell aufgetretener Probleme in einem festgelegten Zeitraum statt.
    • Dies garantiert unseren Patienten einen höchst möglichen Standard der Behandlungsqualität und ermöglicht uns, neue wissenschaftliche Erkenntnisse zur Behandlung der einzelnen Krankheitsbilder zu gewinnen. Hierdurch kann die die Therapie in der Zukunft noch weiter verbessert werden.
    • Leiter des Hernienzentrums: Oberarzt  Sven Bayer
    • Anmeldung unter Telefon: (0341) 864-22 54
  • Was behandeln wir?

    Typische Krankheiten und Beschwerden, die in unserer Sprechstunde behandelt werden, sind:

    • Leistenbrüche
    • Schenkelbrüche
    • Bauchwandbrüche
    • Nabelbrüche
    • Narbenbrüche
    • Zwerchfellbrüche

    Diagnostische Methoden

    In den meisten Fällen ist eine gründliche körperliche Untersuchung ausreichend. Zur Klärung unklarer oder schwieriger Fälle setzen wir, falls notwendig, verschieden Verfahren ein:

    • Ultraschalluntersuchung
    • Röntgen-Untersuchung (Magen-Darm-Passage)
    • CT (Computertomographie)
    • MRT (Magnetresonanztomographie)
    • Magenspiegelung, Darmspiegelung
    • pH-Metrie
    • Manometrie (hochauflösende Druckmessung der Speiseröhre)

     

     

  • Therapeutische Verfahren

    Die Vielfalt unserer therapeutischen Verfahren reicht vom herkömmlichen offenen Verfahren mit oder ohne Netzimplantation über verschiedene laparoskopische Verfahren (minimalinvasive Schlüssellochverfahren) für alle Arten von Hernien.

    • Zur Versorgung von Leistenbrüchen
      Das Spektrum reicht von minimal-invasiven („Schlüssellochmethode“) Operationen mit Netzimplantation (TEP. TAPP), die in Vollnarkose durchgeführt werden bis hin zu offenen Verfahren mit oder ohne Netzimplantation (Shouldice, Lichtenstein), die auch in  Rückenmarksanästhesie oder lokaler Betäubung durchgeführt werden
      können.
    • Zur Versorgung von Bauchwand-, Nabel- oderNarbenbrüchen
      Bei der offenen Versorgung erfolgt seltener der Direktverschluss mit Naht, in der Regel werden zur Bauchwandverstärkung und der Vermeidung von Rezidiven Kunststoffnetze implantiert (IPOM, Sublay, Onlay). Auch die minimal-invasive Methode kommt selbst bei  ausgedehnten Befunden zum Einsatz (lap. IPOM).
    • Zur Versorgung von Zwerchfellbrüchen
      stehen standardmäßig die minimalinvasive Methode (laparoskopische Fundoplikatio) mit und ohne zusätzliche Netzverstärkung als auch – bei komplizierten oder ausgedehnten Befunden – die herkömmliche offene Behandlungsmethode zur Verfügung.

Prof. Dr. med. Michael Bartels

Chefarzt
Tel.: (0341) 864-22 54
Fax.: (0341) 864-22 64
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