HELIOS Park-Klinikum Leipzig

Patiententag zu Krebsvorstufen in der Bauchspeicheldrüse

TEB e. V. Selbsthilfe und Leipziger Pankreaszentrum laden am 24.01.2014 ein

 

Zu einem gemeinsamen Patiententag am 24. Januar 2014 laden die Selbsthilfegruppe TEB (Tumore und Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse) und das „Leipziger Pankreaszentrum am HELIOS Park-Klinikum“ ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung, die von 10 bis 14 Uhr im Hörsaal des HELIOS Park-Klinikums Leipzig (Strümpellstraße 41, 04289 Leipzig) stattfindet, stehen die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten bei so genannten IPMN-Tumoren, die als Vorstufen für Bauchspeicheldrüsenkrebs gelten. Der Eintritt ist frei.

 

IPMN steht für „Intraduktale papillär-muzinöse Neoplasie“. Hierbei handelt es sich um einen im Anfangsstadium noch gutartigen Tumor, der sich unbehandelt über verschiedenen Stufen zu einem bösartigen Pankreaskarzinom entwickelt. Bei frühzeitiger Diagnose können IPMN-Tumoren gut behandelt werden. 

 

TEB e.V. Selbsthilfe ist eine bundesweit tätige Organisation zum Thema Tumore und Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse (besonderer Schwerpunkt: Bauchspeicheldrüsenkrebs). Im November 2011 wurde am HELIOS Park-Klinikum Leipzig eine Regionalgruppe gegründet. Hier ist auch das Leipziger Pankreaszentrum ansässig, das nach den strengen Anforderungen des Qualitätsmanagementsystems 9001:2008 vom TÜV Süd zertifiziert wurde. Auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse engagieren sich hier Spezialisten verschiedener Fachrichtungen der Klinik und von Arztpraxen gemeinsam und aufeinander abgestimmt für das Patientenwohl – darunter Chirurgen und Internisten ebenso wie Onkologen und Strahlentherapeuten.

 


Stichwort: Bauchspeicheldrüsenerkrankungen

 

Laut des Bundesverbands Deutscher Internisten (BDI) äußern sich Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, z. B. eine Entzündung (Pankreatitis), häufig durch Schmerzen im Oberbauch, die gürtelförmig bis in den Rücken reichen. Da sich die Bauchspeicheldrüse nahe an der Hauptschlagader (Aorta) und der unteren Hohlvene befindet, kann sich ein bösartiger Tumor der Bauchspeicheldrüse (Pankreaskarzinom) schnell ausbreiten und die Blutgefäße umwachsen, so dass das Blut in den Gefäßen nicht mehr ungehindert fließen kann. Außerdem kann eine Entzündung oder ein bösartiger Tumor im Kopf der Bauchspeicheldrüse auf die Mündung des Gallenblasenganges drücken. Die Galle staut sich daraufhin zurück und färbt Haut und Schleimhäute des Betroffenen gelb (Gelbsucht). Neben Pankreatitis, Pankreaskarzinom und Gelbsucht zählen laut BDI auch Diabetes mellitus und Mukoviszidose zu häufigen Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse. Im Park-Krankenhaus Leipzig werden vornehmlich Patienten mit Bauchspeicheldrüsenentzündungen und Tumorerkrankungen behandelt.

 

Über die TEB e. V. Selbsthilfe

 

Die TEB e.V. Selbsthilfe (bisher TEB e.V. Selbsthilfegruppe) unterstützt Menschen mit Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse und deren Nachbarorganen unter besonderer Berücksichtigung des Bauchspeicheldrüsenkrebses. Hauptaufgabe des Vereins ist es, durch intensiven persönlichen Kontakt Erfahrungen auszutauschen, Informationen weiterzugeben und spezifisch zu beraten. TEB e. V. wurde im Februar 2006 gegründet und hat sich seither zu einer Selbsthilfeorganisation mit einem breitgefächerten Netzwerk entwickelt. Die Gründerin und erste Vorsitzende Katharina Stang, die selbst betroffen ist, hat jahrelange Erfahrung im Bereich der Selbsthilfeorganisationen für Bauchspeicheldrüsen-Erkrankte. 

 

Über das HELIOS Park-Klinikum Leipzig:

 

Das HELIOS Park-Klinikum Leipzig ist mit 738 voll- und teilstationären Betten bzw. Behandlungsplätzen, 154 Rehabilitations- und 30 Plätzen für Adaption und betreutes Wohnen das größte Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung im Freistaat Sachsen. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Herzzentrum im Leipziger Südosten gelegen, verfügt das HELIOS Park-Klinikum Leipzig über drei somatische Behandlungszentren sowie ein Zentrum für Seelische Gesundheit.

 

Schwerpunkte der Somatischen Kliniken sind das Orthopädisch-Traumatologische Zentrum, das Zentrum für Gefäßmedizin mit den Fachdisziplinen Angiologie und Gefäßchirurgie sowie das Bauch- und Thoraxzentrum mit den Fachdisziplinen Gastroenterologie, Hepatologie, Pneumologie sowie Allgemeine und Viszeralchirurgie. Ein zertifiziertes Darm- und Pankreaszentrum sowie eine Multimodale Schmerztherapie zur Behandlung chronischer Schmerzerkrankungen komplettieren das somatische Leistungsspektrum. Das HELIOS Park-Klinikum Leipzig ist zudem Mitglied im zertifizierten Trauma-Netzwerk Westsachsen zur Versorgung schwerverletzter Patienten.

 

In den Psychiatrischen Kliniken wurde im Jahr 2013 das Zentrum für Seelische Gesundheit gegründet. Unter diesem Dach sind seitdem die Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie sowie die Soteria Klinik Leipzig – Fachklinik für Suchterkrankungen am HELIOS Park-Klinikum Leipzig zusammengefasst.

 

Das HELIOS Park-Klinikum Leipzig ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Leipzig und gehört seit 2014 zur HELIOS Kliniken GmbH. Pro Jahr werden hier rund 17.000 ambulante und ca. 18.500 stationäre bzw. teilstationäre Behandlungen durchgeführt.

 

Über die HELIOS Kliniken Gruppe:

 

Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 109 eigene Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sechs Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin und Wuppertal, 50 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), fünf Rehazentren, fünf Präventionszentren und 15 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

 

HELIOS versorgt jährlich mehr als 4,2 Millionen Patienten, davon mehr als 1,2 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über mehr als  33.000 Betten und beschäftigt rund  65.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2013 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von 3,4 Milliarden Euro. Die Klinikgruppe gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius. 




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