HELIOS Park-Klinikum Leipzig

Mehr Sicherheit für die Lebensqualität

Patienten mit Enddarmkrebs können am HELIOS Park-Klinikum Leipzig mit einer neuen, schonenderen Technik (taTME) operiert werden

Jährlich erkranken nach Schätzungen des Robert-Koch-Institutes über 60.000 Männer und Frauen in Deutschland neu an Darmkrebs. Bei etwa 40 Prozent der Darmkrebspatienten ist vor allem der letzte Teil des Darmes, der Mastdarm betroffen – Experten sprechen dann von einem Rektumkarzinom. Eine Operation ist die wichtigste Therapieform.

In der Regel geschieht das mit Hilfe der Schlüsselloch-Technik, die ohne große Bauchschnitte auskommt. „Jedoch haben wir bei dieser Methode gelegentlich das Problem, dass wir Tumoren im unteren Drittel des Mastdarms oder bei schwierigen anatomischen Bedingungen wie einem engen männlichen Becken nur schwer erreichen“, erklärt Dr. Christina Klein, Oberärztin der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am HELIOS Park-Klinikum Leipzig und Leiterin des Darmkrebszentrums. Daher kommt jetzt im Park-Klinikum eine innovative Methode zum Einsatz – die transanale totale mesorektale Exzision (taTME). „Es bedeutet, dass wir zusätzlich zu der Schlüssellochmethode durch den After – transanal –den Tumor erreichen und ihn mit ausreichenden Sicherheitsabstand herausoperieren können“, so Professor Dr. Michael Bartels, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am HELIOS Park-Klinikum. Mediziner sprechen bei einer solchen Kombination zweier Operationsmethoden von einem Rendezvous-Verfahren. Die Vorteile dieser Methode für die Patienten liegen auf der Hand: „Durch den Zugang über zwei Wege und die optimale Erreichbarkeit, können wir den Tumor viel besser aus dem Gewebe herauspräparieren und gleichzeitig die Nerven schonen“, so die Leiterin des Darmzentrums weiter. Nebenwirkungen, die die Lebensqualität der Betroffenen massiv einschränken, wie Inkontinenz, Potenzstörungen oder ein dauerhafter künstlicher Darmausgang, können damit noch häufiger vermieden werden.

„Das HELIOS Park-Klinikum wendet als eine der ersten Kliniken in der Region die taTME-Methode an. Damit erweitern wir das Spektrum unseres Darmkrebszentrums und können Patienten mit einem Mastdarmkrebs eine  Operationsmethode anbieten, die die Lebensqualität sichert“, freut sich auch der Ärztliche Direktor des HELIOS Park-Klinikums, Priv.-Doz. Dr. Ulrich Halm, über die neuen Möglichkeiten in der Darmkrebsbehandlung.

Über die HELIOS Kliniken Gruppe
HELIOS ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören die HELIOS Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien.
In Deutschland hat HELIOS 112 Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 78 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 18 Präventionszentren und 13 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. HELIOS versorgt in Deutschland jährlich mehr als 5,2 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über 35.000 Betten, beschäftigt mehr als 72.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete in Deutschland im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 5,8 Milliarden Euro. HELIOS ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“.
Quirónsalud betreibt 43 Kliniken, 39 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Die Gruppe ist in allen wirtschaftlich wichtigen Ballungsräumen Spaniens vertreten. Quirónsalud beschäftigt 35.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro.
HELIOS gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius. Sitz der HELIOS Unternehmenszentrale ist Berlin.

Pressekontakt
Juliane Dylus, Unternehmenskommunikation
Herzzentrum Leipzig, HELIOS Park-Klinikum Leipzig
Telefon: (0341) 865-21 91 | E-MAIL

 

 

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