HELIOS Park-Klinikum Leipzig

Hoffnung für Krebspatienten – Neue Form der Chemotherapie wird am HELIOS Park-Klinikum etabliert

Aerosolchemotherapie (PIPAC) bei Bauchfellkrebs sehr vielversprechend

Bestätigung der interdisziplinären Zusammenarbeit am Park-Klinikum

Magen-, Eierstockkrebs oder andere Tumore ziehen oft einen Krebsbefall des Bauchfells nach sich. Eine Krankheit, die bislang als unheilbar gilt. Die Betroffenen erhalten in der Regel eine Chemotherapie, die über die Venen verabreicht wird und oft mit starken Nebenwirkungen einhergeht. Eine innovative Methode, die seit kurzem am HELIOS Park-Klinikum Leipzig wieder zum Einsatz kommt, hat einen anderen, erfolgversprechenden Ansatz. Im Gegensatz zum herkömmlichen Verfahren wird das Chemotherapeutikum in den betroffenen Bauchraum über Druck - ähnlich wie aus einer Sprayflasche - eingebracht. Man spricht von Intraperitonealer Druck-Aerosolchemotherapie oder kurz PIPAC. "Das erfolgt über die minimalinvasive Schlüssellochtechnik und unter Bildgebung", erklärt Professor Michael Bartels, Chefarzt der Klinik für Allgemeine und Viszeralchirurgie am HELIOS Park-Klinikum Leipzig das Vorgehen. "Die Wirkweise ist in dem Fall lokal und trotzdem sehr effektiv", ergänzt Dr. Andreas Flade, Leitender Oberarzt in der Klinik für Allgemein- und Viszeralrchirurgie.

Erste veröffentlichte Studienergebnisse zur PIPAC-Technik machen Patienten Mut, da deutliche Ansprechraten ohne Beeinträchtigung der Lebensqualität nachgewiesen werden konnten. Die Wiedereinführung der PIPAC Methode am HELIOS Park-Klinikum stellt daher einen vielversprechenden zusätzlichen Baustein in der Behandlung von Patienten mit Tumorerkrankungen des Bauchraums dar. "Für Betroffene mit Bauchfellkrebs bedeutet die PIPAC-Methode einen echten Hoffnungsschimmer", so Bartels.

Auch der Ärztliche Direktor des HELIOS Park-Klinikums, Priv.-Doz. Dr. Ulrich Halm, steht der PIPAC-Methode positiv gegenüber: "Es beweist unsere gute interdisziplinäre Zusammenarbeit und den gemeinsamen Willen, Innovationen schnell umzusetzen und für den Patienten nutzbar zu machen."

Über die HELIOS Kliniken Gruppe
HELIOS ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören die HELIOS Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. In Deutschland hat HELIOS 112 Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 78 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 18 Präventionszentren und 13 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. HELIOS versorgt in Deutschland jährlich mehr als 5,2 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über 35.000 Betten, beschäftigt mehr als 72.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete in Deutschland im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 5,8 Milliarden Euro. HELIOS ist Partner des Kliniknetzwerks "Wir für Gesundheit".
Quirónsalud betreibt 44 Kliniken, 44 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Die Gruppe ist in allen wirtschaftlich wichtigen Ballungsräumen Spaniens vertreten. Quirónsalud beschäftigt 35.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro.
HELIOS gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius. Sitz der HELIOS Unternehmenszentrale ist Berlin.

Pressekontakt
Juliane Dylus,
Unternehmenskommunikation Herzzentrum Leipzig, HELIOS Park-Klinikum Leipzig
Telefon: (0341) 865-21 91 | E-MAIL

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