HELIOS Frankenwaldklinik Kronach

Die HELIOS Frankenwaldklinik Kronach ist erste „Babyfreundliche Geburtsklinik“ in Oberfranken

Etwa ein Jahr hat die Geburtshilfliche Station der HELIOS Frankenwaldklinik Kronach mit unermüdlichem Einsatz auf die Zertifizierung zur „Babyfreundlichen Geburtsklinik“ hingearbeitet. Der große Aufwand hat sich gelohnt, denn seit dem 13. April 2010 ist das Team um Chefärztin Dr. Annett Reinisch offiziell ausgezeichnet.


Die Initiative „Babyfreundlich““ ist ein weltweites Programm von Weltgesundheitsorganisation WHO und UNICEF. Die ausgezeichneten Kliniken weisen mit der Plakette „Babyfreundliche Geburtsklinik““ einen international anerkannten Qualitätsstandard nach. Der Verein zur Unterstützung der WHO/UNICEF-Initiative „Babyfreundlich“ vertritt das Programm in Deutschland. Er informiert, analysiert, berät und begutachtet die Mitgliedskrankenhäuser und verleiht bei der Erfüllung aller Kriterien die Plakette von WHO und UNICEF. Ziel ist es, die erste Lebensphase eines Neugeborenen ganz besonders zu schützen und die Bindung zwischen Eltern und Kind sowie das Stillen zu fördern. Weltweit zeichnet die Initiative Geburtskliniken aus, die einen hohen Betreuungsstandard nachweisen. Diese Kliniken dürfen sich „Babyfreundliche Geburtsklinik““ nennen und erhalten eine Plakette von WHO und UNICEF. Für werdende Eltern ist das eine wertvolle Orientierungshilfe bei der Auswahl der geeigneten Klinik.

Die Kronacher Babys fühlen sich rundum wohl.

Kliniken mit dieser Anerkennung verwirklichen die internationalen Betreuungsstandards von Weltgesundheitsorganisation WHO und UNICEF. Babyfreundliche Krankenhäuser vermeiden Routinemaßnahmen, die das Bindungsverhalten des Neugeborenen stören könnten. Auch fördert der intensive körperliche Kontakt beim Stillen die Beziehung zwischen Mutter und Kind. Zusammen mit einer positiven Geburtserfahrung sind dies die besten Grundlagen für eine gesunde Entwicklung.

Aber auch nach der Entlassung von Mutter und Kind bleibt die „Babyfreundliche Geburtsklinik“ ein kompetenter Ansprechpartner. So steht den Müttern eine Stillhotline rund um die Uhr zur Verfügung. Regelmäßige Müttertreffs bieten die Möglichkeit des gemeinsamen Austausches rund um das Leben mit Säuglingen und Kleinkindern. Auch hier steht eine Still- und Laktationsberaterin unterstützend zur Seite.

Die WHO/UNICEF-Initiative „Babyfreundlich“

UNICEF und WHO haben sich zum Ziel gesetzt, die erste Lebensphase eines Neugeborenen besonders zu schützen. Mit der gemeinsamen Initiative „Babyfreundlich“ haben sie ein Betreuungskonzept entwickelt, dem sich 20.000 Geburtskliniken weltweit angeschlossen haben. In Deutschland sind 53 Geburts- und Kinderkliniken als „babyfreundlich“ anerkannt. Nach aktuellen Studien begünstigen sie die Mutter-Kind-Bindung. Ganz nach dem Motto „Es gibt viele gute Krankenhäuser, aber auch einige ausgezeichnete!“

 



Haben sich unermüdlich für die Zertifizierung zu Oberfrankens erstem "Babyfreundlichen Krankenhaus" eingesetzt: Hintere Reihe v.l.: Stationsleitung Christine Bauer, Chefarzt-Sekretärin Anja Knoth, Still- und Laktationsberaterin Karin Prechtl, Hebame Sibylla Fehn. Vorne: Oberärztin Alexandra Tetsis, Chefärztin Dr. Annett Reinisch.

Bayernweit ist die Frankenwaldklinik die sechste zertifizierte Klinik und die erste in Oberfranken. Chefärztin Dr. Reinisch ist besonders stolz auf diese Auszeichnung. „Wir sind hoch erfreut über diese internationale Auszeichnung, mit der das besondere Engagement unserer babyfreundlichen Geburtsstation bei der Betreuung von Mutter und Kind gewürdigt wird“. Die Klinik verwirkliche die Anforderungen der „Zehn Schritte zum erfolgreichen Stillen“ in der täglichen Arbeit. „Wir ermöglichen es den Müttern, unmittelbar nach der Geburt Hautkontakt mit ihrem Baby zu haben, mindestens eine Stunde lang oder bis das Baby das erste Mal gestillt wurde.

Das Bonding steht für uns an oberster Stelle, die Abläufe richten sich nach den Bedürfnissen der jungen Familie und nicht an denen der Klinik“, so die Chefärztin. Auch Mütter, die aus medizinischen oder persönlichen Gründen nicht stillen, erhalten umfassende Informationen, die Bedürfnisse ihres Kindes intensiv kennenzulernen. Außerdem hätten Mutter und Kind die Möglichkeit, rund um die Uhr zusammen zu sein. „Gerade in den ersten Tagen verstärkt dieser ständige Kontakt, auch Rooming-in genannt, die Bindung“.
In einigen Wochen wird im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung durch die WHO/UNICEF-Initiative offiziell die Auszeichnungsplakette an die Klinik überreicht.
 
Neben der medizinischen Sicherheit trägt auch die Atmosphäre und persönliche Betreuung entscheidend zum Wohlbefinden der werdenden Eltern bei.

 

 

Neben der medizinischen Sicherheit trägt auch die Atmosphäre und persönliche Betreuung entscheidend zum Wohlbefinden der werdenden Eltern bei.

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Dr. med. Annett Reinisch

Chefärztin

Telefon: (09261) 59 - 7710
Telefax: (09261) 59 - 7715

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