
Am HELIOS Klinikum Krefeld versorgt ein perfekt eingespieltes interdisziplinäres Team aus Anästhesisten, Unfall-, Bauch- und Neurochirurgen zeitgleich bis zu zwei schwerverletzte Patienten in einem speziell eingerichteten Schockraum. Dort überprüft das Anästhesisten-Team die Atmung und stabilisiert den Kreislauf. Gleichzeitig untersuchen und stabilisieren alle beteiligten chirurgischen Disziplinen den schwerverletzten Patienten. Anschließend durchleuchtet die computertomographische „Schockraumspirale“ den Patienten von Kopf bis Oberschenkel und erkennt innerhalb weniger Sekunden Knochenbrüche und innere Blutungen. Danach entscheidet das Ärzteteam, ob der polytraumatisierte Patient sofort operiert oder zunächst auf der Intensivstation behandelt werden muss.
Das Traumazentrum am HELIOS Klinikum Krefeld ist von nur zwei Kliniken der Region von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. mit der höchsten Zertifizierungsstufe als „Überregionales Traumazentrum“ ausgezeichnet. Sowohl der Schockraum, als auch die Infrastruktur – etwa OPs, Intensivstationen und die Blutbank – am HELIOS Klinikum Krefeld sind so aufwändig ausgestattet, dass sie die Voraussetzungen für die höchste Zertifizierungsstufe der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. erfüllen.
Im TraumaNetzwerk Düsseldorf übernimmt das HELIOS Klinikum Krefeld neben der Universitätsklinik Düsseldorf als überregionales Traumazentrum ab sofort eine Leitfunktion bei der Schwerverletztenversorgung. Das Netzwerk garantiert einen Schwerverletztentransport innerhalb maximal 30 Minuten in den Schockraum.
Überregionales Traumazentrum Krefeld
Zertifiziertes Zentrum der DGU
am HELIOS Klinikum Krefeld
Priv. Doz. Dr. med. Clayton Kraft
Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Handchirurgie
OA Dr. med. Peter Köster
Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie
Lutherplatz 40
47805 Krefeld
Telefon: +49 2151 32-1741
Telefax: +49 2151 32-1742
Ausgezeichnet durch die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. |