1. Probenentnahme zur Blutgruppenbestimmung, dem Antikörpersuchtest und der Kreuzprobe (Verträglichkeitstestung)
Die Beschriftung des Untersuchungsröhrchen sollte vor der Entnahme mit Namen, Vornamen und Geb.-Datum des Patienten erfolgen.
2. Konservenanforderung
Der Anforderungsschein sollte folgende Angaben enthalten:
- Anzahl der benötigten Konserven
- Art der Präparate
- Diagnose des Patienten
- Dringlichkeit der Transfusion
- geplanter Transfusionstermin
3. Blutgruppenbestimmung und Antikörpersuchtest durch das Labor
4. Konservenauswahl durch das Labor
5. Kreuzprobe durch das Labor
Ausfüllen eines Konservenbegleitscheines mit
- Personalien und Blutgruppe des Patienten
- Ergebnis der Kreuzprobe
- Konservennummer und Konservenblutgruppe
6. Identitätssicherung und Kontrolle am Krankenbett
- Ist die Konserve für den Empfänger bestimmt?
- Sind die Blutgruppe der Konserve und des Empfängers kompatibel?
- Sind Konservennummer auf dem Präparat und dem Begleitschein gleich?
- Überprüfung des Verfalldatums und der Unversehrtheit der Konserve
7. Bed-side-Test
- AB0-Kontrolle vom Empfänger (bei Eigenblut auch von der Konserve)
- Durchführung, Beurteilung und Dokumentation durch den transfundierenden Arzt
8. Transfusion
- Benutzung von Standardtransfusionsfiltern (170-230 m)
- bei Indikation ggf. Leukozytendepletionsfilter
- Einleitung durch den transfundierenden Arzt , danach ist eine Delegation auf eine
- eingewiesene Person möglich
- Dokumentation des Produktes und der Konservennummer
9. Nach der Transfusion
- Bei ambulanten Patienten vor Entlassung auf Symptome unerwünschter Reaktion
achten. Der Empfänger ist über möglich spätere Symptome aufzuklären. - Blutbeutel incl. Restblut 24 Std. bei Kühlschranktemperatur aufbewahren
- Ausfüllen eines Protokolls bei eingetretenem Transfusionszwischenfall
- Bei Transfusionsreaktion bitte 15 ml frisch entnommenes Nativblut mit dem
Konservenrest und dem Transfusionsprotokoll in die Blutbank schicken