HELIOS Klinikum Krefeld

Strahlentherapie und Radiologische Onkologie

Eine der ältesten Behandlungsmethoden gegen Krebs gehört heute zu den innovativsten Gebieten der Medizin: die Strahlentherapie. Dank neuester Techniken kann die Strahlentherapie heute sehr effizient zur Behandlung von gut- und bösartigen Erkrankungen eingesetzt werden. Dabei wird sie als alleinige Behandlungsform oder in Kombination mit Operation und / oder Chemotherapie eingesetzt.

 

Der technische Fortschritt in den Bereichen der feingeweblichen Untersuchung (Histologie), der bildgebenden Verfahren (Computertomografie, Kernspintomografie, Positronen-Emissions-Tomografie mit CT – kurz PET-CT) und der modernen Datenverarbeitung in den Bestrahlungsgeräten ermöglicht sehr genaue Kenntnisse über die biologische Aggressivität eines Tumors sowie seine Größe und Ausbreitung in die Umgebung. So kann die Körperregion, die bestrahlt werden soll, exakt eingegrenzt werden.

 

Im Allgemeinen wird die Bestrahlung von außen durchgeführt, wobei die Strahlen ebenso wenig zu spüren sind wie bei einer Röntgenuntersuchung. Seltener erfolgt die Strahlentherapie direkt vom Innern des Körpers (Brachytherapie). Hierzu werden Röhren oder Schläuche vor allem in die Speiseröhre oder die Vagina eingeführt, um die Bestrahlungsquelle direkt an den Tumor zu bringen. Auch können über Nadeln kleine radioaktive Quellen, sogenannte Seeds, eingesetzt werden, die im Körper verbleiben und ihre Strahlung über einen längeren Zeitraum abgeben (beim frühen Prostatakarzinom).

 

Bei tumorbedingten Schmerzen, Bruchgefahr von Knochen durch Tumorabsiedlungen (Metastasen) und anderen Indikationen wird die Strahlentherapie erfolgreich eingesetzt, um Beschwerden zu lindern, ohne dass eine Heilung erzielt werden kann. Bei gutartigen Erkrankungen – wie Hüft-, Kniegelenks- oder Schultergelenksarthrose – können Röntgenstrahlen häufig Schmerzen für eine längere Zeit lindern und die Beweglichkeit deutlich verbessern. Hier werden sehr viel niedrigere Strahlendosen eingesetzt als bei Tumorerkrankungen (etwa 5 - 10% einer onkologischen Dosierung).

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Klinik für Strahlentherapie und Radiologische Onkologie

Dr. med. Michael Daum-Marzian
Klinikdirektor

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Lutherplatz 40
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