Das Grundprinzip der Nuklearmedizin ist die Darstellung von Stoffwechselvorgängen mittels radioaktiver Tracer. Klinisch gesehen sind das sehr geringe Mengen einer Substanz, die den beobachteten Stoffwechsel nicht stören.
Ideal hierfür sind reine Gammastrahler mit günstiger Energie für den Nachweis und kurzer Halbwertszeit. Sie sind chemisch leicht an Biomoleküle anzukoppeln und leicht zu beschaffen. Über 90 % der nuklearmedizinischen Untersuchungen erfolgen mit Technetium 99m, Halbwertzeit ca. 6 h, 140 keV., Tochternuklid (Tc99) nicht bzw. sehr gering strahlend.
Unter der Leitung von Dr. Christian Uhlenbruck bietet in unserem Klinikum der höchsten Versorgungsstufe ein Team von kompetenten Ärzten und MTAs das gesamte methodische Spektrum der modernen nuklearmedizinischen Diagnostik und Therapie an. Bei der Therapie gut- und bösartiger Erkrankungen mit offenen radioaktiven Stoffen ist eine breite und langjährige Erfahrung vorhanden. Seit Januar 2010 ist ein PET/CT- System im Betrieb, das eine millimetergenaue räumliche Zuordnung von krankhaften Stoffwechselprozessen (z.B. Tumorabsiedlungen) erlaubt.
Durch die enge Kooperation mit der Praxis für Nuklearmedizin am HELIOS Klinikum Krefeld, Dr. Christian Uhlenbruck, sind alle Untersuchungen auch ambulant mit Überweisungsschein möglich.