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Wie erkennt man Endometriose?

Autofluoreszenz: Eine neue Sichtweise der Endometriose

 

An unserem Endometriosezentrum werden alle diagnostischen Laparoskopien bei unklaren Unterbauchbeschwerden mit Verdacht auf Endometriose mit der diagnostischen Autofluoreszenz-Endoskopie (DAFE) kombiniert. Diese Methode zeigt uns im Gegensatz zur konventionellen Weisslichtlaparoskopie, dass die Endometriose vielmehr ist als das, was das menschliche Auge bei normalem Licht wahrnimmt. Die Autofluoreszenz versetzt uns in die Lage, früheste Formen der Endometriose zu erkennen und auch bei vermeindlich kleineren Formen die tatsächliche gesamte Ausdehnung der Erkrankung zu ermessen. Diese Sichtweise ermöglicht uns, die Erkrankung früher und exakter zu diagnostizieren und zu therapieren.

 

Zur Erstellung der Verdachtsdiagnose "Endometriose" sollte erfolgen:

  • ein ausführliches Arzt-Gespräch über die Art und Dauer der Beschwerden und den Allgemeinzustand (Anamnese, Epikrise)
  • eine sorgfältige gynäkologische Tast- und Ultraschalluntersuchung. Hierbei sind ebenfalls der Enddarm im Bereich hinter der Gebärmutter (Douglas’scher Raum) und die Gebärmutterbänder abzutasten
  • je nach Symptomen und Fragestellung oder bei Wiederkehren der Erkrankung können andere Untersuchungsverfahren notwendig sein (Enddarm-/ Harnblasenspiegelung oder eine Kernspin- oder Computertomographie)

Eine verlässliche Diagnose und damit die einzig sichere Möglichkeit der Diagnosestellung "Endometriose" ist in aller Regel nur operativ durch eine Bauchspiegelung (Laparoskopie mit Gewebeentnahme und anschließender feingeweblicher Untersuchung) möglich.

So erreichen Sie uns

Endometriosezentrum Niederrhein

 

Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

 

Prof. Dr. med. Michael Friedrich

Klinikdirektor

 

OA Dr. med Darius Salehin

Leitung

 

Sekretariat: Karina Küsters

 

Lutherplatz 40

47805 Krefeld

 

Telefon: (02151) 32 2243

Telefax: (02151) 32 2220

 

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