Die Medizinische Klinik II, die unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Frieling steht, vertritt die medizinischen Schwerpunkte Gastroenterologie, Hepatologie, Neurogastroenterologie, Infektiologie, Hämatologie und Onkologie.
Die Klinik verfügt über 5 Stationen und 2 Tageskliniken mit insgesamt 113 Betten und über eine große inderdisziplinäre Sonographie- und Endoskopieabteilung.
Neben den sechs Oberärzten sind über 20 Mitarbeiter, Internisten, Gastroenterologen, Hämato-Onkologen sowie Psychologen bzw. Ernährungstherapeuten in der Klinik beschäftigt.
Die Abteilung für Physiotherapie (z. Zt. 4 Physiotherapeuten sowie 3 medizinische Masseure) versorgt nicht nur die Patienten der Medizinischen Kliniken, sondern darüber hinaus noch weitere Bereiche des Klinikums. Hierzu zählen insbesondere die Herzchirurgie, die Schmerzklinik sowie die Dermatologie und die Strahlenklinik.
Für ernährungsmedizinische Beratungen steht ein speziell geschultes Ernährungsteam mit zwei Diätassistentinnen (sondenbeauftragte Diätassistentin/VDD - DGE) sowie einem ernährungsmedizinisch weitergebildeten Arzt zur Verfügung. Neben allgemeinen Fragestellungen wird der Schwerpunkt der klinischen Ernährung, insbesondere der enteralen und parenteralen Ernährung, kompetent vertreten. Darüber hinaus verfügt die Klinik über eine große Funktionsdiagnostik und Ernährungseinheit zur Abklärung und Behandlung von Funktionsstörungen des Verdauungstraktes und über fachspezifische Privatambulanzen.
Pro Jahr werden in der Medizinischen Klinik II über 5.000 Patienten stationär und über 3.500 Patienten in den Tageskliniken betreut. Die enge Kooperation mit den niedergelassenen Ärzten wird durch die Untersuchungsmöglichkeiten von Praxisärzten in der Klinik, u.a. in der Endoskopie, gewährleistet. Die Patientenversorgung in der Medizinischen Klinik II erfolgt auf höchstem fachlichen Niveau. Dank der rasanten Entwicklung im Bereich der Medizin stehen heute in zunehmenden Ausmaß effektive Therapiemöglichkeiten zur Verfügung, mit denen in zahlreichen Fällen eine Genesung erreicht werden kann. Ein wesentliches Ziel in der Behandlung wird jedoch weiterhin die Verbesserung der Lebensqualität von Patienten mit geringer Heilungschance sein.