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21.06.11

Einfach mal Leben retten

Blut bedeutet Leben, und das gleich dreifach. Denn eine Spende von 450 Millilitern kann bis zu drei Patienten helfen, gesund zu werden. Besonders Krebspatienten und Unfallopfer sind auf eine Blutzufuhr von außen angewiesen. Doch nur drei Prozent der Bevölkerung spenden regelmäßig – mit sinkender Tendenz. Dabei ist der Aufwand gering und wird sogar entschädigt.

 

Es kostet den Spender kaum Zeit, er tut aktiv etwas für andere und rettet damit Leben. Von Montag bis Freitag können Freiwillige ohne vorherige Anmeldung in der Blutbank am HELIOS Klinikum Krefeld Blut spenden (siehe Infokasten). „Nach einem kurzen Check-Up und umfangreicher Aufklärung geht es in den Spenderaum, wo auf bequemen Liegestühlen Blut abgenommen wird. Etwa 15 Minuten später ist circa ein halber Liter abgezapft. Nach einer kurzen Ruhephase kann der Spender dann ohne Probleme aufstehen“, sagt Dr. Udo Voelker, Leiter der Blutbank am HELIOS Klinikum Krefeld.

 

Dass am Tag der Blutabnahme die Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist, ist ein weit verbreiteter Irrtum. Nach einer kurzen Verschnaufpause hat der Körper sich erholt und funktioniert „normal“. Nur Sportarten, die den Arm stark belasten – etwa Tennis oder Gewichtheben –  sollten für den Rest des Tages vermieden werden.

Auch die Sorge vor Ansteckungen während der Spende ist unbegründet. „Alle Materialien, die wir benutzen entsprechen höchsten Hygienestandards und sind vollkommen steril. Eine Gefahr für den Spender besteht zu keinem Zeitpunkt“, so Dr. Voelker.

 

Neben einer Vollblutspende gibt es die Möglichkeit Plasma und Thrombozyten zu spenden. Dabei durchläuft das Blut eine Filtermaschine, ähnlich wie bei der Dialyse, und kehrt dann in den Körperkreislauf zurück. Das ist aufwändiger und zeitintensiver. Hier müssen Freiwillige ungefähr 45-60 Minuten einplanen.

 

Allerdings ist nicht jeder als Spender geeignet. Wer Drogen konsumiert – auch übermäßig viel Alkohol – oder unter Herzerkrankungen und Autoimmunerkrankungen leidet, fällt von vornherein aus dem Raster. Die Einnahme von Medikamenten hingegen ist nicht unbedingt ein Ausschlusskriterium. Wer etwa auf Reisen war, sich hat tätowieren oder piercen lassen, muss hingegen einige Wochen oder sogar Monate verstreichen lassen, bevor er spenden darf. So werden eventuelle Folgeerkrankungen für den Blutempfänger ausgeschlossen.

 

Infokasten:

Öffnungszeiten Blutbank (Untergeschoss des Hauptgebäudes, Operativen Klinken). Eine Terminvereinbarung ist nicht notwendig; Wartezeiten fallen im Regelfall nicht an.

Montag

09.00 - 15.00 Uhr

Dienstag

09.00 - 15.00 Uhr

Mittwoch

13.00 - 19.00 Uhr

Donnerstag

13.00 - 19.00 Uhr

Freitag

09.00 - 15.00 Uhr

 

Pressekontakt:

Marina Dorsch, Kathrin Unterberg

Unternehmenskommunikation

HELIOS Klinikum Krefeld          

Telefon:         02151 – 32 1433

E-Mail:           kathrin.unterberg@helios-kliniken.de