HELIOS Klinikum Krefeld

In der Zukunft angekommen: hochmoderner Klinikum-Neubau eröffnet

Im Juni 2009 wurde offiziell der erste Spatenstich für das Großprojekt Klinikum-Neubau gesetzt. Seither sind mehr als 200 Mio. Euro in die Modernisierung des Krefelder Maximalversorgers geflossen. Heute erinnert am Lutherplatz nichts mehr an die graue 70er-Jahre Architektur. Stein um Stein wurde der elfgeschossige Betonkomplex abgetragen, um Platz zu schaffen für eines der modernsten Krankenhäuser Deutschlands, das im Sommer 2014 seinen Betrieb aufgenommen hat.

 

Großzügige Offenheit ist das Prinzip der neuen Gebäude. Viel Licht und Raum erwarten Patienten und Besucher. Neben der positiv stimmenden Optik ging es bei der Planung des Neubaus vor allem um Komfort, Qualität und Service bei der Patientenversorgung und die sinnvolle Zusammenführung medizinischer Fachbereiche.

 

Ein intelligentes Farbkonzept hilft dabei, sich innerhalb der rund 70.000 Quadratmeter Krankenhaus schnell zu orientieren. Auch die offenen Empfangsbereiche, Tresen und Pflegestützpunkte auf den Stationen sind Teil einer neuen Servicekultur und ermöglichen eine Kommunikation ohne Barrieren. Durch die flache Bauweise mit nur wenigen Stockwerken sind die Flächen auf einer Ebene entsprechend größer. Medizinisch verwandte Kliniken und diagnostische Bereiche werden zu direkten Flurnachbarn. In Zentrumsstrukturen kommt so zusammen, was zusammen gehört – die Frau zu Mutter und Kind, die Kardiologie zur Herzchirurgie, die Onkologie zur Strahlentherapie etc.

 

Das erleichtert den Informationsaustausch und fördert die fachliche Vernetzung zwischen den einzelnen Disziplinen auf direktem Wege. Wichtige Meilensteine hat die Zusammenführung des Herzzentrums Niederrhein, des Lungenzentrums Krefeld, des Gefäßzentrums und des Mutter-Kind-Zentrums gesetzt. Viele Disziplinen, darunter die Pädiatrie, die Minimal-invasive Chirurgie, die Schmerztherapie und die Gynäkologie mit ihrem Brustzentrum sowie die Disziplinen rund um den „Kopf“ mit Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und angeschlossenem Hörzentrum, die Augenklinik und Neurochirurgie genießen überregional einen hervorragenden Ruf.

 

Nach fünfjähriger Bauzeit und umfassenden Investitionen in Medizintechnik und Infrastruktur ist der gewaltige Investitionsstau vergangener Jahre endlich aufgelöst. Im Sinne der Patienten gehören veraltete Baustrukturen, zeitintensive Transporte und der gestrige Pavillonstil mit 31 Gebäuden verteilt auf 123.000 Quadratmeter Gelände damit der Vergangenheit an. Nicht zuletzt durch die Etablierung neuer zukunftsweisender Behandlungsschwerpunkte ist die verbesserte Patientenversorgung für Betroffene ebenso spürbar wie für Mitarbeiter.



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