
Eine funktionsgerechte Bewegung hängt nicht nur von der Muskelkraft ab, sondern auch von Knochen, Gelenken, Sehnen und einem funktionsfähigen Nervensystem mit seinen motorischen und sensiblen Bereichen.
Viele Patienten sind durch die Tumorerkrankung und die damit verbundene Behandlung immobil geworden. Durch krankengymnastische Einzelbehandlung lernen sie in der Rehabilitation wieder zu gehen und werden so in die Lage versetzt, sich selbstständig im Alltag zurechtzufinden.
Am Anfang steht immer eine gründliche Befunderhebung durch die KrankengymnastInnen. Gemeinsam mit dem Patienten werden dann die Therapieziele festgelegt und ein Behandlungsplan erstellt. Dabei werden auch Bewegungsaktivitäten des täglichen Lebens sowie berufliche Anforderungen berücksichtigt.
Unsere PhysiotherapeutInnen sind auf typische Folgestörungen spezialisiert, welche nach bestimmten Tumoroperationen oder nach Bestrahlung und Chemotherapie auftreten können.
Inkontinenzerscheinungen nach einer Operation können durch regelmäßiges Beckenbodentraining behoben werden. Das gilt für die Inkontinenz nach einer Darm- oder Prostata-Operation.