HELIOS Klinik Kipfenberg

Logopädie

Nach einem Schlaganfall haben viele Patienten Schwierigkeiten beim Sprechen, mit Hilfe der logopädischen Therapie werden diesen Schwierigkeiten gezielt behandelt.

Sprachlos

Viele unsere Patienten können sich infolge einer Hirnschädigung sprachlich nur unzureichend oder gar nicht mitteilen. In der Regel ist nicht nur das Sprechen betroffen, sondern auch das Verstehen von gesprochener Sprache, das Lesen oder Schreiben.

Neben den sprachsystematischen Verbesserungen bei leichteren Sprachstörungen, konzentrieren sich Logopäden vor allem auf die Vermittlung alltagsrelevanter kommunikativer Fähigkeiten. Je nach Schweregrad der sprachlichen Störungen soll sich der Patient sowohl mit sprachlichen als auch nichtsprachlichen Mittel (z. B. einem Kommunikationsbuch oder durch Zeichensprache) an Alltagsgesprächen beteiligen können. Es werden in der Sprachtherapie sowohl Einzel- als auch Gruppentherapien angeboten.

Wenn das Schlucken zum Problem wird

Nicht nur die Sprache kann von einer Hirnschädigung betroffen sein, häufig ist auch der Schluckakt beeinträchtigt. Deshalb ist ein weiterer Schwerpunkt der Logopädie die Überprüfung einer ungestörten Nahrungsaufnahme, die Behandlung von Schluckstörungen und das Entwöhnen von der Trachealkanüle. Dies geschieht im interdisziplinären Austausch mit den Ergotherapeuten.

Neben therapeutisch konventionellen Untersuchungsverfahren, bietet unser Haus zusätzlich zwei instrumentelle Diagnoseverfahren, die von langjährig erfahrenen Ärzten durchgeführt werden:

  • röntgenradiologische und
  • laryngoskopische Untersuchung des Schluckaktes


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