Wer die Klinik betritt, trifft zunächst auf einen Empfangsbereich mit Rezeption, Kiosk und einer schön gestalteten Cafeteria, die Besucher und Patienten zum Verweilen oder einem Plausch bei Kaffee und Kuchen einlädt.
Anlaufstelle für alle Patienten, seien sie stationär oder ambulant, ist der große Stützpunkt der zentralen Aufnahme links von der Cafeteria. Von hier aus weisen Mitarbeiter den Weg zur Radiologie, Endoskopie und Ambulanz. Die Radiologie ist mit einem neuen Zweizeiler-Computertomographen ausgestattet und einem neuen Röntgenarbeitsplatz.
Die Endoskopie verfügt über zwei große Eingriffsräume.
Die zentrale Aufnahme besteht aus acht Räumen. Ihr Herzstück ist der Schockraum. Er liegt unmittelbar am Flur der Liegendanfahrt. Das stellt kürzeste Wege für Notfallpatienten sicher – und deren optimale medizinische Versorgung! Der Schockraum verfügt über einen Defibrillator sowie die Möglichkeit zu elektrischer Herztherapie, Kardioversion, Intubation und Beatmung. Monitore überwachen kontinuierlich Blutsauerstoffsättigung, EKG und Blutdruck. Auch kontrollierte Kurzzeitbeatmungen lassen sich hier durchführen.
Das chirurgische Gegenstück zum Schockraum ist der aseptische Untersuchungsraum. Hier lässt sich im Notfall operieren. Ein portables Röntgengerät steht an Ort und Stelle stets bereit. Ein Gipsraum, ein septischer Untersuchungsraum sowie ein Raum für das Anlegen und Auswerten von Langzeit-EKGs runden die zentrale Aufnahme funktionell ab. Der hausärztliche Vertretungsdienst wird ebenfalls in diesen Räumlichkeiten tätig sein.
Der Operationstrakt liegt zentral hinter den Wänden von Rezeption und Cafeteria. Der Zugang erfolgt über einen separaten Flur von der zentralen Aufnahme aus. Das garantiert möglichst kurze Wege für stationäre, ambulante und Notfallpatienten,
die einer Operation bedürfen – aber auch Diskretion: Der separate Flur schließt aus, dass sich die Transportwege zu den Operationssälen mit denen der Besucher und gehfähigen Patienten kreuzen.
Hier oben sind hauptsächlich die Pflegestationen der Inneren Medizin, Chirurgie, Orthopädie und Gynäkologie untergebracht. Alle Patientenzimmer sind als Ein- oder Zweibettzimmer mit behindertengeeigneter Sanitärzelle mit WC und Dusche angelegt.
Direkt an den Fluren zu den Pflegestationen befinden sich Schwesternstützpunkte, an die sich Patienten und Besucher mit Fragen wenden können. Schöne Aufenthaltsbereiche laden auch hier zum Verweilen ein.
Im Westflügel ist die Normalpflegestation mit dem Schwerpunkt Innere Medizin untergebracht. Dem Stützpunkt gegenüber sind drei Zimmer mit fünf Betten als Intermediate-Care-(IMC-)Zimmer ausgestattet. Sie erlauben eine permanente Überwachung lebenswichtiger Funktionen, die auf eine zentrale Überwachungseinheit im zugehörigen Stützpunkt geleitet werden. Damit stehen
die IMC-Patienten unter ständiger pflegerischer Überwachung. Darüber hinaus ist die IMC-Station für eine längerfristige Beatmung von Patienten ausgestattet. Auch vorübergehende Schrittmachertherapien lassen sich hier durchführen.
Im Ostflügel befindet sich die Normalpflegestation mit dem Schwerpunkt Chirurgie, Orthopädie und Gynäkologie.
Dazwischen bildet die Privat- und Komfortstation einen abgeschlossenen Stationsbereich mit eigenem Stützpunkt. Ausstattung und Service auf dieser Station kommen Patienten entgegen, die sich während des stationären Aufenthalts Annehmlichkeiten
wie im Hotelurlaub gönnen möchten. Dunkelbraunes Parkett, geschmackvolles Mobiliar, warme Farben und ein modernes Bad mit allerlei Accessoires erzeugen die Atmosphäre eines noblen Hotels. Die Zimmer verfügen neben Telefon und Fernsehen
mit Premiere auch über CD/DVD-Player, eine Play-Station und Internetzugang (Wireless LAN). In den großzügig angelegten Bädern setzt sich das Einrichtungskonzept fort. Eine Minibar hält alkoholfreie Getränke und kleine Leckereien bereit. Der
Service misst sich an gehobenem Hotelniveau. Fragen rund um den stationären Aufenthalt auf der Privat- und Komfortstation wird unsere Wahlleistungsmanagerin gerne beantworten.
Natürlich bietet die neue HELIOS Klinik Idstein noch weitere Räumlichkeiten, über die wir hier nicht näher berichtet haben, etwa die Büros des klinischen Arztdienstes und der Verwaltung, Technikräume oder den Andachtsraum.