HELIOS St. Elisabeth Klinik Hünfeld

Beckenbodenzentrum

Inkontinenz: Tabu brechen, um endlich wieder aktiv und mobil zu sein

Inkontinenz: das bedeutet Blasen- und Darmschwäche. Allein in Deutschland gibt es über 6 Millionen Betroffene! Sie alle leiden unter unwillkürlichem Harn- oder / und Stuhlabgang, der ihr Alltagsleben stark beeinträchtigt. Die meisten sprechen nicht über das „Tabuthema“ – und erhalten deshalb auch keine Hilfe. Sie schweigen und bleiben mit ihren Beschwerden allein. Die Lebensqualität der Patienten ist sehr eingeschränkt und kann zu depressiven Symptomen sowie zu sozialer Isolation führen. Dabei ist es sehr wichtig, offen mit dem Thema umzugehen und über die unterschiedlichen Formen von Harn- und Stuhlinkontinenz und die vielfältigen Behandlungsmöglichkeiten zu sprechen. Es lohnt sich, denn Inkontinenz ist sehr häufig heilbar! Voraussetzung dafür ist eine gute Beratung, die wiederum fundiertes Wissen und umfassende Aufklärung voraussetzt.

 

Beckenbodenzentrum Osthessen

Seit 2005 ist an der Hünfelder Klinik das Beckenbodenzentrum Osthessen angesiedelt. Hier arbeiten die Spezialisten der Fachabteilungen Gynäkologie, Chirurgie und Innere Medizin eng zusammen und können den Betroffenen kompetente und fachübergreifende Diagnostik und Therapien bei Erkrankungen des Beckenbodens anbieten. In Spezialsprechstunden der Chirurgie und Gynäkologie klären die Mediziner über die modernen  Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten bei Inkontinenz auf und erstellen in enger Abstimmung mit den Patienten ein individuelles Therapiekonzept.

 

Moderne diagnostische Ausstattung - vielfältige konservative und operative Behandlungsmöglichkeiten

Die genaue Unterscheidung der einzelnen Formen der Inkontinenz und damit der möglichen Behandlungsmöglichkeiten erfordert neben der Erfassung der Symptome im Gespräch und der detaillierten Untersuchung oft auch eine Funktionsdiagnostik. Hierzu gehören unter anderem die Harnblasendiagnostik durch einen urodynamischen Messplatz, Blasenspiegelung, proktologische Untersuchungen, Röntgenuntersuchungen mit und ohne Kontrastmittel, Computertomographie und Ultraschalluntersuchungen des Harntraktes und des Darms. Als Therapiemöglichkeiten kommen je nach Erkrankung sowohl konservative (Medikamente, Beckenbodentraining) als auch operative Behandlungen sowohl offen als auch minimalinvasiv in Betracht.

So erreichen Sie uns

Chefarzt Gynäkologie und Geburtshilfe

Dr. med. Bertram Stitz

Schillerstraße 22
36088 Hünfeld

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