Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,
seit 1996 werden Patienten mit Gefäßleiden und schlecht heilenden Wunden durch die Gemeinschaftspraxis für Gefäßmedizin in der HELIOS Klinik Hüls behandelt. Die Kooperation ist über die regionalen Grenzen hinweg bekannt. Etwa 1000 Patienten aus der gesamten Bundesrepublik werden jährlich in der HELIOS Klinik Hüls ambulant oder stationär erfolgreich behandelt.
Mehr als 90% der Bevölkerung haben Venenveränderungen an den Beinen. Häufig handelt es sich um rein kosmetische Probleme, bestehend aus Besenreisern und kleinen Venenästchen. Sind jedoch größere Venen krankhaft verändert, kann dies zu Beschwerden wie Schwellung, Schweregefühl oder auch zu Hautveränderungen bis zum "offenen Bein" führen. Venenentzündungen und Thrombosen treten gehäuft auf.
Mit modernen Untersuchungstechniken läßt sich der Schweregrad der Erkrankung feststellen. Eine Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittel ist in den meisten Fällen nicht erforderlich. In der Therapie des Krampfaderleidens gibt es operative und nicht-operative Behandlungsmöglichkeiten. Eine Operation ist bei etwa 10% der Patienten erforderlich.
Die Operationsplanung erfolgt für jeden Patienten individuell. Größere Venen werden auf eine Sonde aufgefädelt und herausgezogen (Stripping-Methode). Kleinere Krampfadern entfernt man schonend durch eine "Häkeltechnik" über einzelne, nur wenige Millimeter kleine Stiche. Dadurch wird ein schönes kosmetisches Ergebnis erzielt.
Dr. med. Hans-Joachim Hermanns
leitender Arzt