HELIOS Klinikum Hildesheim

Pflegerische Versorgung

Die pflegerische Versorgung der altersmedizinischen Patienten beruht auf den Konzept der aktivierenden Krankenpflege. Wir geben pflegerische Unterstützung immer dann, wo sie erforderlich ist, nehmen aber auch wahr, wo noch Ressourcen unserer Patienten vorhanden sind, diese selbst zu bewältigen. In den Pflegeprozess integrieren wir deshalb fordern und fördern mit dem Ziel, die Selbstständigkeit soweit möglich wieder herzustellen, beziehungsweise zu erhalten, um den auch häuslichen Pflegebedarf zu reduzieren. Eine patientenbezogene Pflegeplanung sowie eine ausführliche Dokumentation des Verlaufes der Pflege ist für uns selbstverständlich. Alle an der Pflege und der Behandlung beteiligte können hier einen umfassenden Überblick über den aktuellen Zustand gewinnen. Ausdrücklich beziehen wir Angehörige in die Versorgung unserer Patienten ein. Wir wissen wie groß die Bedeutung des Alters soziale Kontakte und Notwendigkeit, den Übergang vom Krankenhaus auch in die häusliche Versorgung zu erleichtern und zu begleiten. Im Rahmen einer Teilnahme der Angehörigen an der wöchentlichen Teamvisite (nach Einverständnis unserer Patientinnen und Patienten) erhalten Patientinnen und Patienten sowie Angehörige wichtige Informationen von den Mitgliedern des Teams aus erster Hand und sind über den weiteren Verlauf sowie alle wichtigen Fragen informiert. Eine wichtige Rolle spielt auch die Klärung von Versorgungsfragen sowie die ambulante Krankenpflege, der Hilfsmittelversorgung, Fragen der sozialen Sicherung sowie Pflegeversicherung, Schwerbehindertenrecht, Heimversorgung, etc.

 

 

Physiotherapie

Ohne Zweifel trägt die Mobilisation der zu Behandlungsbeginn oft bettlägerigen Patienten zu den Kernaufgaben der Physiotherapie. Neben die möglich vollständige Wiederherstellung der Mobilität wird aber auch die Wiederherstellung der Selbstständigkeit in den Aktivitäten des Alltags. Wir trainieren Lagewechsel, Transfer und Bewegungsübergänge, Arbeiten am freien und dynamischen Sitz sowie an der Wiedererlangung der Steh- und Gehfähigkeit. Hierbei legen wir großen Wert darauf, auch die Angehörigen im Sinne einer Anleitung einzubeziehen, soweit dies gewünscht ist. Die Angehörigen unserer Patienten sollen dabei auch lernen, die oft komplexen Krankheitszusammenhänge besser zu verstehen, ihnen die für die häusliche Versorgung erforderlichen pflegeerleichternden Techniken zu vermitteln. Ziel unserer Behandlung ist in der Regel die Entlassung in das bisherige Wohnumfeld von unseren Patienten. Nur wenn dies nicht mehr möglich ist suchen wir nach alternativen Wohn- und Pflegekonzepten gemeinsam mit den Patienten und den Angehörigen.

 

 

Ergotherapie

Die funktionelle Leistungsfähigkeit und die Wiederherstellung der Selbstständigkeiten in den Aktivitäten des Alltags ist auch Ziel der ergotherapeutischen Behandlung. Auch in der Anpassung und des häuslichen Wohnumfeldes an der eventuell noch bestehenden funktionellen Einschränkung, Hilfsmittelberatung und die Organisation der Hilfsmittelversorgung in Kooperation mit einem Sanitätshaus ist gemeinsam mit der sozialen Arbeit Aufgabe der Ergotherapie.

 

 

Logopädie

Die Logopädie widmet sich der Diagnostik und Therapie von Sprach-, Sprech- und Stimmstörungen, eine zentrale Rolle in der altersmedizinischen Versorgung stellen auch Kau- und Schluckstörungen dar. Besonders bei unseren Schlaganfallpatienten müssen diese sorgfältig abgeklärt werden, da sie eine Ursache von Lungenentzündungen seien können.

 

 

So erreichen Sie uns

Dr. med. Konstantin Lekkos

Chefarzt der Klinik für Altersmedizin
Tel.: (05121) 894–5051
Fax.: (05121) 894–5055
E-Mail senden

Kontakt

Sekretariat


Frau R. Oehlke
Frau K. Kausche-Feise
Tel.: 05121 / 894 - 5051
Fax: 05121 / 894 - 5055
E-Mail



Über uns