HELIOS Klinikum Hildesheim

Der gesunde ältere Mensch

Die meisten älteren, über 65-jährigen Menschen haben keine oder kaum gesundheitliche Einschränkungen. Sie gestalten ihren privaten Lebensbereich selbstständig, beteiligen sich vielfach engagiert am öffentlichen Leben und sind harmonisch in soziale Strukturen eingebettet. Das Alter ist also per se keine Krankheit, aber Älterwerden ist verbunden mit einer Abnahme der Anpassungsfähigkeit an Umwelteinflüsse. Das heißt, es kommt zu einer fortschreitenden Anhäufung von schädlichen Veränderungen, die mit der stets zunehmenden Wahrscheinlichkeit von Krankheiten und schließlich dem Tod zusammenhängen oder dafür verantwortlich sind.


In einer Studie im Auftrag der Robert Bosch Stiftung  wurden ältere Menschen ab 70 Jahre bis hin zu Hochaltrigen, d.h. über 95-jährigen, bezogen auf ihre körperlichen Fähigkeiten zur Bewältigung des Alltages untersucht. Hierbei zeigte sich, dass mit zunehmendem Lebensalter die Grundfertigkeiten der Mobilität und Selbstständigkeit sowie die kognitiven Fähigkeiten abnehmen, ohne dass dies Krankheitswert besitzt, jedoch zunehmende Vulnerabilität mit sich bringt. Zusammen mit eintretenden Krankheiten, insbesondere wenn diese mit bleibenden körperlichen Beeinträchtigungen einhergehen, drohen rasch Pflegebedürftigkeit oder gar Pflegeabhängigkeit.


Wir versuchen hier durch die spezialisierte Abteilung der Klinik für Altersmedizin diesem entgegenzuwirken und bei einer akuten schweren Erkrankung den
prämorbiden Zustand wiederherzustellen.

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Dr. med. Konstantin Lekkos

Chefarzt der Klinik für Altersmedizin
Tel.: (05121) 894–5051
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