HELIOS Klinikum Hildesheim

Leistungsspektrum

Das Institut verfügt über sämtliche modernen bildgebenden Modalitäten: Mehrere konventionelle Aufnahme- und Durchleuchtungsplätze in digitaler Speicherfolientechnik, eine hochmoderne Angiographieeinheit mit strahlensparendem Flachbilddetektor und einer Dyna-CT-Möglichkeit, einen 64-Zeilen und 16-Zeilen Computertomographen, zwei moderne (high end) Hochfeld-MR-Tomographen (darunter ein komplett ausgestattetes 3 Tesla Gerät) inklusive Cardio-MRT, ein Ultraschallgerät mit Farbduplexsonographie, ein digitales Mammographie-Gerät mit 3D-Aufnahmen (sogenannte Tomosynthese), einen Mammainterventionstisch mit Vakuumbiopsieeinheit und Stereotaxie sowie einen Knochendichtemeßplatz (DEXA-Technik).

  • Untersuchungs- und Therapiespektrum
  • Projektionsradiographie
  • Sonographie und Farbduplexsonographie
  • Angiographie/DSA
  • Interventionelle Radiologie
  • Computertomographie
  • Magnetresonanztomographie/Kernspintomographie
  • Brustdiagnostik (Mammographie, Vakuumbiopsie)
  • Knochendichtemessung (DEXA)
  • PACS und Teleradiologie

Mitunter sind trotz des Einsatzes moderner und schneller Gerätschaften nicht unerhebliche Vorbereitungszeiten (z.B. Infusionen vor Untersuchungen oder Eingriffen, Kontrastmitteltrinken vor CT- oder MRT-Untersuchungen des Bauchraumes) erforderlich, um das technisch bestmögliche Ergebnis zu erreichen und um damit möglichst alle wichtigen Fragen von Zuweisern und Patienten erschöpfend beantworten zu können. Insofern ist es verständlich, dass für die Untersuchung des Bauchraumes auch mit einem 64-Zeilen-CT von der Patientenvorbereitung bis zur exakten Befundung schnell einmal 2 Stunden und mehr vergehen können.
Andererseits können gerade mit der Mehrzeilen-Computertomographie in Sekundenschnelle faszinierende Blicke in das Innere des Körpers gewonnen werden, so dass die Moderne Bildgebung in der heutigen Zeit für die Diagnosefindung und Therapiekontrolle nicht mehr wegzudenken ist.


Die moderne Schnittbilddiagnostik aller Organe gehört daher zu einem der zentralen Schwerpunkte unserer Arbeit. Ein weiterer Schwerpunkt ist das weite Feld der bildgesteuerten minimal-invasiven Therapien (z. B. das Aufdehnen von Gefäßengstellen mit einem Ballon oder die Einbringung von Gefäßstützen bzw. Stents). Damit lassen sich beispielsweise bei Durchblutungsstörungen der Beine, Halsschlagadern oder Eingeweidearterien - bisweilen unter Umgehung größerer operativer Eingriffe - ähnliche klinische Ergebnisse für den Patienten erzielen wie mit den herkömmlichen operativen Methoden. Dabei wählen wir gemeinsam mit den Kollegen des interdisziplinären Gefäßzentrums Hildesheim-Salzgitter (Gefäßchirurgen, Internisten/Diabetologen, Angiologen, Nephrologen, u.v.m.) die für den Patienten optimalste Therapieform aus. Darüber hinaus führen wir in großer Zahl nicht gefäßbezogene bildgesteuerte Behandlungen durch: Punktionen und Biopsien zur Gewebegewinnung, Drainagen von Flüssigkeiten und Abszessen zur Entlastung und die Ableitung von Galleflüssigkeit (PTCD). In Zusammenarbeit mit der Neurochirurgie bieten wir Schmerztherapieformen an der Wirbelsäule (PRT, Facettenblockaden, Vertebroplastien, etc.) an.


Die Brustdiagnostik und Abklärung von Erkrankungen der weiblichen Brust erfolgt mit langjähriger Expertise unter dem Dach des zertifizierten Brustzentrums am Klinikum. Neben der klassischen Triplediagnostik (Abtasten, Mammographie, Sonographie) kommen bei uns auch bildgesteuerte Herdlokalisationen (mit Sonographie, Mammographie oder Magnetresonanztomographie), die stereotaktische und MR-gesteuerte Vakuumbiopsie (meist zur Abklärung unklarer Mikroverkalkungen bzw. nur im MR erkennbarer Läsionen) sowie die hochsensitive Mamma-MRT zum Einsatz.



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