HELIOS Fachkliniken Hildburghausen

Ein Bier gönn´ ich mir – oder lieber nicht? Fünf Tipps wie einer Sucht vorgebeugt werden kann

Wann und wie nicht nur das „Kühle Blonde“ schädlich werden kann, erklärte Dr. Silvius Fehler beim achten Patienteninformationsvortrag der Veranstaltungsreihe „Gesund in Südthüringen“. Mehr als 40 Personen kamen in den Rathaussaal, um sich über die Formen von Abhängigkeitserkrankungen und deren Therapiemöglichkeiten zu informieren. Dr. Silvius Fehler gab  Tipps, welche Warnzeichen beachtet werden können, um einer Sucht vorzubeugen.

  • Lassen Sie von Anfang an die Hände von Substanzen, die schnell und stark abhängig machen – insbesondere von illegalen Drogen. Aber auch z. B. bei Zigaretten lautet die beste und einfachste Regel, wenn Sie einer Sucht vorbeugen wollen: Gar nicht erst anfangen!
  • Wenn Sie gerne Alkohol trinken, machen Sie keine Regelmäßigkeit daraus (z. B. „Feierabendbier“), sondern trinken Sie immer bewusst und möglichst maßvoll. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt für Männer nicht mehr als 20 g reinen Alkohol pro Tag (ca. einen halben Liter Bier oder einen Viertelliter Wein pro Tag) – für Frauen die Hälfte davon.
  • Wenn Sie bemerken, dass bestimmte Verhaltensweisen (z. B. Ihr Kauf-, Ess- oder Sportverhalten) immer wieder „aus dem Ruder laufen“, nehmen Sie das ernst. Gelingt es Ihnen nicht, langfristig gegenzulenken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder eine Beratungsstelle.
  • Achten Sie auf Ihr seelisches Gleichgewicht und finden Sie heraus, was Sie entspannt (z. B. Lesen, Meditation). Es ist wichtig, dass Sie regelmäßig „abschalten“ können und Zeit für sich finden.
  • Umgeben Sie sich nach Möglichkeit mit Menschen, die Ihnen gut tun und die Sie respektvoll behandeln. Wenn einer Ihrer Angehörigen unter einer Sucht leidet, passen Sie besonders gut auf sich und Ihre Bedürfnisse auf; nicht selten kommt es zu einer sogenannten „Co-Abhängigkeit“, und Sie leiden als Angehöriger letztlich ähnlich stark wie der Abhängige selbst.

Bei Verdacht einer Suchterkrankung empfiehlt Dr. Silvius Fehler vor allem den Hausarzt, aber auch Suchtberatungsstellen oder Psychiater und Psychotherapeuten aufzusuchen. „Bei Notfällen rund um Suchtstoffe gibt der Notruf 112 Auskünfte. Für Betroffene sowie deren Angehörige, die nach Informationen und Unterstützung mit Alkohol- und Drogenproblemen suchen, helfen auch die Kolleginnen der HELIOS Fachkliniken Hildburghausen“, so Dr. Silvius Fehler.  

Die nächste Patientenveranstaltung findet am 13. September um 18:00 Uhr in der Klosterkirche Kloster-Rohr im Berufsbildungszentrum der Handwerkskammer Südthüringen zum Thema „Belastungsgrenzen kennen-Burnout vorbeugen“ statt. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die HELIOS Fachkliniken Hildburghausen sind Teil der HELIOS Kliniken Gruppe mit 112 Kliniken und weiteren Gesundheitseinrichtungen in Deutschland.  Zum  Krankenhausbereich mit 446 Betten gehören die Kliniken für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik I und II, die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik sowie die Klinik für Neurologie. Daneben verfügt die Klinik für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie (Maßregelvollzug gem. § 64 Strafgesetzbuch) über 128 Plätze und das Heim der Behindertenhilfe gem. SGB XII über 48 Plätze. Die HELIOS Fachkliniken Hildburghausen beschäftigen 630 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

 

Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 112 eigene Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 72 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), fünf Rehazentren, 18 Präventionszentren und 14 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

HELIOS versorgt jährlich mehr als 4,7 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über rund 35.000 Betten und beschäftigt rund 71.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2015 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von rund 5,6 Milliarden Euro. Die HELIOS Kliniken gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius und sind Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“.

Pressekontakt:

Christin Flechsig

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E-Mail: christin.flechsig@helios-kliniken.de

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