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25.11.11

Ein Traum wird wahr

Christine Launicke Colin vor ihrer neuen Wirkungsstätte, der HELIOS Klinik Holthausen.

Lange Wege sind kein Problem für Christine Launicke Colin. Schließlich liegen knapp 9500 Kilometer zwischen ihrer alten Heimat Mexico City und ihrer neuen Wirkungsstätte Hattingen. Die Mexikanerin mit deutschen Wurzeln hat den Staub und Verkehr der über 8-Millionen-Einwohner-Metropole hinter sich gelassen, um hier am Rande des Ruhrgebiets in der HELIOS Klinik Holthausen ihre Facharzt-Ausbildung zur Neurologin zu absolvieren.  Und für sie steht jetzt, nach wenigen Wochen, schon fest: „Ich möchte dauerhaft in Deutschland bleiben.“

 

Durch ihren Vater, einen gebürtigen Berliner, habe sie häufig die Ferien in Deutschland verbracht, der Besuch einer deutschen Schule tat ein Übriges. „Das ist zwar etwas anderes als hier zu leben, aber irgendwie wollte ich schon immer gern in Deutschland arbeiten“, erzählt Christine Launicke Colin lächelnd, während nur ein leichter spanischer Akzent ihr Heimatland verrät. Allerdings hatte die 34-Jährige lange gedacht, dass der Traum auch ein solcher bleiben würde, denn „ich wollte nie allein weggehen und hätte nie gedacht, dass ich mal einen Mann kennenlerne, der das mitmacht.“

 

Doch zum Glück kommt immer alles anders als man denkt. „Als ich vor vier Jahren meinen Mann kennenlernte, hat er mich von sich aus gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, mal in einem anderen Land zu leben.“ Damit stand der Entschluss fest. „Mexiko ist ein schönes Land – aber auch ein gefährliches. Hier möchte ich zum Beispiel keine Kinder großziehen“, betont die Ärztin in Weiterbildung. Nachdem Kanada und Australien durch verschiedene bürokratische Hürden nicht infrage kamen, entschied sich das Paar für Deutschland. Sie habe von Mexiko aus schon nach Stellen gesucht, und als sie im Juli für eine Hospitanz in die HELIOS Klinik Holthausen kam, „habe ich mich direkt wohlgefühlt. Mein besonderer Dank gilt dabei dem Ärztlichen Direktor, Dr. Axel Petershofer, der hier durch seine gute Betreuung für ein gutes Arbeitsumfeld sorgt“, betont Christine Launicke.

 

Mittlerweile ist Christine Launicke Colin ganz nach Hattingen gezogen, mit Sack und Pack und Mann, „obwohl 70 Prozent meiner Sachen immer noch in Mexiko eingelagert sind“, erzählt sie grinsend. Ihr Mann ist in der Finanzbranche tätig, arbeitet via Internet weiter und lernt fleißig Deutsch. „Wenn auch er hier eine Stelle findet, dann sind wir richtig in Deutschland zu Hause“, glaubt die Neu-Holthausenerin. Sie selbst hat sich schon ganz an ihre neue Umgebung und ihre neue Arbeitsstätte gewöhnt. „Die Kollegen sind alle sehr nett und die technische Ausstattung beziehungsweise die medizinischen Möglichkeiten besser als in Mexiko“, erklärt die Allgemeinmedizinerin, die in Mexiko hauptsächlich als Betriebsärztin in großen internationalen Firmen gearbeitet hat. „Aber auch die Stadt Hattingen gefällt mir sehr gut. Die Landschaft hier ist toll, so ruhig, aber trotzdem nah am Ruhrgebiet“, findet die quirlige Deutsch-Mexikanerin. Nur dass nicht alle zwei, drei Minuten ein Bus fährt, „daran muss ich mich noch gewöhnen“, erzählt sie lachend. Und noch eines vermisst sie aus ihrer mittelamerikanischen Heimat: „Das Essen! Gerichte, die hier ‚scharf’ genannt werden, sind einfach überhaupt nicht scharf!“

 

 

Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 64 eigene Kliniken, darunter 44 Akutkrankenhäuser und 20 Rehabilitationskliniken. Mit fünf Maximalversorgern in Berlin-Buch, Erfurt, Krefeld, Schwerin und Wuppertal nimmt HELIOS im deutschen Klinikmarkt eine führende Position bei der Privatisierung von Kliniken dieser Größe ein. Darüber hinaus hat die Klinikgruppe 30 Medizinische Versorgungszentren (MVZ). HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der HELIOS Konzernzentrale ist Berlin.

 

HELIOS versorgt jährlich mehr als zwei Millionen Patienten, davon rund 650.000 stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über rund 19.000 Betten und beschäftigt über 34.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2010 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von 2,5 Milliarden Euro. Die Klinikgruppe gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius.

 

Pressekontakt:
Maren Giese
Referentin für Unternehmenskommunikation und Marketing
Telefon:         +49 2336 48-1601  
E-Mail:           maren.giese@helios-kliniken.de