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14.06.11

Mit Erbsensuppe und im strömenden Regen

1991: Der Golfkrieg hält die Welt in Atem, Lena Meyer-Landrut erblickt das Licht der Welt, Kaiserslautern wird deutscher Fußballmeister – und in Hattingen–Holthausen startet mitten auf der grünen Wiese ein großes Bauprojekt. Am 14. Juni 1991 legte die Wittgensteiner Kliniken AG dort den Grundstein zu jener Rehabilitationsklinik, die heute, weit über die Grenzen Hattingens hinaus, als HELIOS Klinik Holthausen bekannt ist.

 

Seit damals hat sich viel getan: Es wurde um- und angebaut, aus der Klinik für Frührehabilitation ist ein Haus geworden, das sämtliche Phasen der neurochirurgischen und neurologischen Rehabilitation und seit 1995 außerdem ein eigenes Haus für die Rehabilitation von Kindern anbietet. Einer derjenigen, die diesen Prozess begleitet haben, ist der Leiter der Haustechnik, Klemens Grewe. „Ich war von der ersten Stunde an dabei und kenne hier jede Schraube“, erzählt der heute 52-Jährige lachend, der bereits ein halbes Jahr vor Eröffnung der Klinik die Bauabnahmen begleitet hat. Noch heute könne er sich ganz genau an die erste Patientin erinnern: „Das war eine sehr nette ältere Dame, die uns auch sehr geholfen hat. Sie hat nämlich getestet, ob zum Beispiel die Öffnungen der Aufzugtüren wirklich rollstuhlgerecht sind“, erinnert sich der langjährige Mitarbeiter zurück.

 

Insgesamt dauerte der Neubau der Klinik gut anderthalb Jahre. An den Start im Januar 1993 kann sich auch Carmen Bracht gut erinnern: „Es gab Erbsensuppe und bei der offiziellen Eröffnung schüttete es wie aus Eimern.“ Am Ende hätten die Besucher Mühe gehabt, ihre vielen schwarzen Schirme auseinander zu halten, blickt die Mitarbeiterin der Zentralen Patientenaufnahme schmunzelnd zurück.

 

Etwa 26.000 Patienten sind seitdem in der HELIOS Klinik Holthausen behandelt worden, immer gut betreut von aktuell über 500 Mitarbeitern. 67 von ihnen sind schon seit dem ersten Jahr der Klinik dabei. „Wir blicken auf ereignisreiche Jahre zurück und freuen uns, dass wir auch in Zukunft auf eine solche Vielzahl von langjährigen engagierten Mitarbeitern setzen können. Bei ihnen möchte ich mich für die jahrelange Treue und gute Arbeit ganz besonders bedanken“, betont auch Klinikgeschäftsführerin Ute Haller. Und wenn sich dann 2013 die Klinikeröffnung zum 20. Mal jährt, wird auf jeden Fall gefeiert – vielleicht sogar mit Erbsensuppe, aber hoffentlich ohne Regen.

 

 

Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 64 eigene Kliniken, darunter 44 Akutkrankenhäuser und 20 Rehabilitationskliniken. Mit fünf Maximalversorgern in Berlin-Buch, Erfurt, Krefeld, Schwerin und Wuppertal nimmt HELIOS im deutschen Klinikmarkt eine führende Position bei der Privatisierung von Kliniken dieser Größe ein. Darüber hinaus hat die Klinikgruppe 29 Medizinische Versorgungszentren (MVZ). HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der HELIOS Konzernzentrale ist Berlin.

 

HELIOS versorgt jährlich mehr als zwei Millionen Patienten, davon rund 650.000 stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über rund 19.000 Betten und beschäftigt über 34.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2010 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von 2,5 Milliarden Euro. Die Klinikgruppe gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius.

Pressekontakt:
Maren Giese
Referentin für Unternehmenskommunikation und Marketing
Telefon:         +49 2336 48-1601  
E-Mail:           maren.giese@helios-kliniken.de