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24.05.11

Messen - zum Nutzen der Patienten: Die HELIOS Mariahilf Klinik Hamburg gehört zu den Vorreitern bei aktiver Qualitätsverbesserung

  • HELIOS Mariahilf Klinik Hamburg veröffentlicht zum zweiten Mal seine IQM-Qualitätsergebnisse
  • Ergebnisse zeigen sehr gute Werte bei der Behandlung von Lungenerkrankungen und bei laparoskopischen Eingriffen
  • Aktives Fehlermanagement bei IQM bedeutet: messen, um zu verbessern und Peer-Review-Verfahren als kollegiale Hilfe zur Selbsthilfe

 

Die  Qualitätsergebnisse für das Jahr 2010 der HELIOS Mariahilf Klinik Hamburg sind seit dem 9. Mai 2011 unter der Webadresse www.klinik.de/iqm und www.helios-kliniken.de/hamburg (Medizinische Qualität) abrufbar. Anhand dieser Werte lässt sich ablesen, wie erfolgreich die Klinik bei verschiedenen Krankheiten behandelt. Die Ergebnisse der HELIOS Mariahilf Klinik Hamburg stammen aus der IQM-Datenauswertung von 132 Kliniken in Deutschland und der Schweiz, die der Initiative Qualitätsmedizin (IQM) angehören.

 

Insgesamt umfasst der IQM-Indikatorensatz 183 Qualitätskennzahlen für 48 relevante Krankheitsbilder und Behandlungsverfahren, die den medizinischen Qualitätskennzahlen der HELIOS Kliniken entsprechen. Die HELIOS Mariahilf Klinik Hamburg nutzt das IQM-Verfahren für aktives Qualitätsmanagement, das durch die Verbesserung der Behandlungsprozesse und Komplikationsraten zu besserer Behandlungsqualität und mehr Patientensicherheit führt.

 

„Ziel ist es, unseren Patienten die bestmögliche Qualität in der medizinischen Versorgung zukommen zu lassen“, sagt Geschäftsführer Martin Rosebrock. „Deshalb sind wir der trägerübergreifenden Initiative beigetreten. Die IQM-Werte belegen unsere Stärken, zeigen aber auch ganz deutlich, wo Optimierungspotenzial besteht.“ So weist die Klinik bei der Behandlung von Lungenerkrankungen wie Lungenentzündung und chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) Sterblichkeitsraten auf, die deutlich unter dem IQM-Durchschnittswert und dem Klinik-Erwartungswert liegen. Auch der hohe prozentuale Anteil laparoskopischer Operationen bei der Entfernung der Gallenblase und an der Gebärmutter zeigen sehr gute und weit überdurchschnittliche Ergebnisse.

Während bei den Schenkelhalsbrüchen die Todesfälle mit 1,7 Prozent weit unter dem Erwartungswert (6,8 Prozent) liegen, zeigt sich bei den Pertrochantären Frakturen noch Verbesserungspotenzial: Dabei liegt die Zahl der Todesfälle mit 3 von 39 (7,7 Prozent) leicht über dem Klinik-Erwartungswert von 6,0 Prozent. Als Instrumente der Qualitätssicherung erfolgen kontinuierliche und zeitnahe Überprüfungen von einzelnen Patienten in den sogenannten M+M Konferenzen (Morbidität und Mortalität), um den Ursachen auf den Grund zu gehen und gegebenenfalls ein Peer-Review Verfahren anzustreben.

Ziel des IQM-Peer-Review-Verfahrens ist es, einen kontinuierlichen internen Verbesserungsprozess und eine offene Fehler- und Sicherheitskultur in den teilnehmenden Kliniken zu etablieren sowie die fächerübergreifende Zusammenarbeit zu fördern. Dabei werden Behandlungsprozesse mit auffälligen Ergebnissen von internen und externen medizinischen Experten (chefärztliche Peers) auf mögliche Fehler in den Abläufen, Strukturen und Schnittstellen hin untersucht. Die dabei identifizierten Qualitätsprobleme dienen anschließend als Grundlage für zielgenaue Maßnahmen zur Verbesserung der medizinischen Ergebnisqualität.

Damit wird das wichtigste Ziel der Initiative Qualitätsmedizin erreicht: Durch Transparenz die Verbesserung der Behandlungsqualität aktiv voranzutreiben und damit die Qualität von Kliniken insgesamt kontinuierlich weiter zu verbessern.

Weitere Informationen zu den Ergebnissen der HELIOS Mariahilf Klinik Hamburg und die Initiative Qualitätsmedizin finden Sie unter:

www.helios-kliniken.de/hamburg-iqm

www.initiative-qualitaetsmedizin.de

 

Die Initiative Qualitätsmedizin (IQM)

Führende Krankenhausträger haben sich 2008 zur „Initiative Qualitätsmedizin“ (IQM) zusammen geschlossen. Die trägerübergreifende Initiative mit Sitz in Berlin ist offen für alle Krankenhäuser aus Deutschland, der Schweiz und Österreich. Vorhandenes Verbesserungspotenzial in der Medizin sichtbar zu machen und zum Wohle der Patienten durch aktives Fehlermanagement zu heben, ist das Ziel von IQM. Dafür stellt IQM den medizinischen Fachexperten aus den teilnehmenden Krankenhäusern innovative und anwenderfreundliche Instrumente zur Verfügung. Die Mitglieder der Initiative verpflichten sich drei Grundsätze anzuwenden: Qualitätsmessung mit Routinedaten, Veröffentlichung der Ergebnisse und die Durchführung von Peer-Review-Verfahren. In derzeit 132 Krankenhäusern aus Deutschland und der Schweiz versorgen die IQM-Mitglieder jährlich rund 2,25 Millionen Patienten stationär. In Deutschland liegt ihr Anteil an der stationären Versorgung bei über elf Prozent.

 

Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 63 eigene Kliniken, darunter 43 Akutkrankenhäuser und 20 Rehabilitationskliniken. Mit fünf Maximalversorgern in Berlin-Buch, Erfurt, Krefeld, Schwerin und Wuppertal nimmt HELIOS im deutschen Klinikmarkt eine führende Position bei der Privatisierung von Kliniken dieser Größe ein. Darüber hinaus hat die Klinikgruppe 29 Medizinische Versorgungszentren (MVZ). HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der HELIOS Konzernzentrale ist Berlin.

 

HELIOS versorgt jährlich mehr als zwei Millionen Patienten, davon rund 600.000 stationär. Die Klinikgruppe verfügt  insgesamt über mehr als 18.500 Betten und beschäftigt über 33.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2010 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von 2,5  Milliarden Euro. Die Klinikgruppe gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius SE & Co. KGaA.

 

Kontakt:

IQM Initiative Qualitätsmedizin e.V.

Friedrichstraße 166

D-10117 Berlin

www.initiative-qualitaetsmedizin.de

 

Presseanfragen:

Tel.   +49 30 521 321-522

Fax   +49 30 521 321-199

info@initiative-qualitaetsmedizin.de

 

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