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Wirbelkanal- und Nervenaustrittskanal-Verengungen der Halswirbelsäule

MRT: Hochgradige Einengung des HWS-Wirbelkanals von vorne und von hinten mit Rückenmark-Schädigung in den Höhen HWK 4/5 und 5/6

Wirbelkanalverengungen (Stenosen) der Halswirbelsäule, die durch vorgewölbte Bandscheiben und hintere Knochenanbauten sowie verdickte Bandapparate zustande kommen, können durch Rückenmark- und Nervenwurzelkompression zu fortschreitenden inkompletten Querschnittsymptomen führen mit Gefühlsstörungen und Lähmungen sowie Feinmotorikstörungen der Arme und Beine. Die Symptome können sich auch schubweise verschlechtern.

 

Je nach Hauptlokalisation und nach Ausmaß der Rückenmarkkompression wird der Wirbelkanal entweder von vorne durch Bandscheiben- oder Wirbelkörperentfernung oder von hinten durch Bandentfernung oder Wirbelhalbbogen-Entferung oder -Erweiterung entlastet. Bei Operationen von vorne werden die Bandscheibe oder der Wirbelkörper mit Cage oder Knochen und bei Bedarf mit einer zusätzlichen Plattenstabilisierung ersetzt, bei einer Operation von hinten wird bei Bedarf zusätzlich mit einem Schrauben-Stab-System stabilisiert.

CT und Röntgenbild: Zustand nach Dekompression von vorne und hinten mit Cage-Einbringung in beiden Höhen von vorne und Stabilisierung von hinten