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Verletzungen der Wirbelsäule

CT: Berstungsbruch des 12. Brustwirbelkörpers mit Rückenmarkkompression
CT: Osteoporotische Fraktur eines Brustwirbelkörpers
CT: Zustand nach Aufrichtung des Wirbelkörpers durch Knochenzement-Einspritzung (Kyphoplastie)

Wirbelkörperbrüche (Frakturen) bedürfen einer sehr individuellen Therapie. Stabile Brüche werden konservativ behandelt, instabile Brüche müssen mit Schrauben-Stab-System oder Verplattung stabilisiert und/oder mit körpereigenem Knochen und Cages fusioniert werden, die Architektur der Wirbelsäule muss rekonstruiert werden. Bei einer Rückenmarkkompression muss als erstes die operative Dekompression, also Befreiung der nervalen Strukturen erfolgen.

 

Bestimmte osteoporotische, stabile Wirbelbrüche können zu hartnäckigen Rückenschmerzen führen. In bestimmten Fällen lassen sich solche lokalen Schmerzen verringern durch das minimal-invasive, perkutane Einbringen von Knochenzement in den Wirbelkörper (Kyphoplastie oder Vertebroplastie).

Röntgenbild: Zustand nach Rückenmark-Dekompression, Wirbelkörperentfernung und Rekonstruktion und Fusionierung mit Knochen-gefülltem Cage sowie Stabilisierung mit Schrauben-Stabsystemen von hinten und von der Seite