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Knochenzement

Seit Gründung der Klinik haben wir alle Implantate mit Knochenzement verankert, einem Kunststoff, der dem Plexiglas ähnelt. Er wird aus einem Pulver und einer Flüssigkeit angerührt, bildet eine gut zu verarbeitende Paste und ist nach acht Minuten vollständig ausgehärtet. Eine mit Knochenzement implantierte Prothese erlaubt die sofortige volle Belastung, die Patienten können also frühzeitig mobilisiert werden.

 

Langzeitstudien an unseren eigenen Patienten zeigen, dass auch sehr gute Langzeitergebnisse mit dieser Fixierungsmethode erreicht werden. Eine Verankerung von Knieprothesen mit Zement ist nach wie vor zeitgemäß, eine moderne Zementierungstechnik vorausgesetzt. Bei Patienten mit günstigen Voraussetzungen setzen wir am Hüftgelenk auch zementfreie Prothesen oder teilzementierte Prothesen ein. Am Kniegelenk halten wir aber nach wie vor grundsätzlich eine Verankerung der Prothese mittels Zement für sicherer und deshalb besser.