Hierbei handelt es sich um eine Erkrankung, die in mehreren Phasen abläuft. In der „Freezing“-Phase kommt es zu nehmenden Bewegungseinschränkungen und Schmerzen seitens des betroffenen Schultergelenkes.
Die „Frozen“-Phase geht einher mit weiterer zunehmender Bewegungseinschränkung bis zur funktionellen Ankylose (Gelenksteife), jedoch mit abnehmender Schmerzsymptomatik. Die sich daran anschließende „Thawing“-Phase führt zur Wiederherstellung des Urzustandes.
Die konservative Therapie besteht in einer Kortisontherapie entweder oral oder als Spritze ins Schultergelenk, sowie einer physikalischen Therapie mit Krankengymnastik, um die Beweglichkeit des Gelenkes wieder herzustellen. Die konservative Therapie ist zumeist sehr langwierig und fordert viel Geduld seitens des Patienten.
Sollte die konservative Therapie versagen, kann durch eine Arthroskopie die entzündete Gelenkschleimhaut entfernt werden. Des Weiteren wird die Gelenkkapsel geschlitzt, um eine frühzeitige Gelenkbeweglichkeit wieder zu erreichen. Anschließend an die Operation muss intensive Physiotherapie durchgeführt werden.