
Neben der Verzahnung mit dem stationären Bereich steht auch Patienten, die eine häusliche Beatmung durchführen, das Team eines unserem Schlaflabor angeschlossenen externen Atemzentrums zur Verfügung, wobei eine intensive Kooperation mit den betreuenden Ärzten selbstverständlich ist. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Atemzentrum helfen nach telefonischer Anmeldung (Telefon 02331/ 30 65 337) auch bei nicht stationären Patienten, die anfallenden Probleme, wie Maskenintoleranz, Nebenwirkungen durch die Beatmungstherapie, aber auch Verordnungsprobleme zu lösen.
Durch regelmäßige Schulungen der Patienten und Informationsveranstaltungen im Atemzentrum kann die häufig doch gewöhnungsbedürftige Beatmungstherapie dem Patienten näher gebracht werden, so dass die psychologischen Hemmnisse, die bis zur Klaustrophobie (Angst und Engegefühl) gehen können, häufig vermieden werden.
Ein informierter Patient, der eine intensive Schulung erfahren hat, weist im Vergleich zum geringen Schulungsaufwand eine signifikante höhere Nutzungszeit des Beatmungsgerätes auf. Die Leistungsfähigkeit der Patienten kann damit durch entsprechenden Aufwand deutlich gesteigert werden. Es wird daher eine strukturierte Schulung angeboten, die durch audiovisuelle Methoden (Informations- und Lernprogramme über Bildschirm) unterstützt wird.