. .

Verlauf

Die prozessorientierte Maltherapie bietet differenzierte, auf das spezifische Krankheitsbild abgestimmte Vorgehensweisen. Das Behandlungskonzept wird individuell, vom bildnerischem Verlauf abhängig gestaltet, wobei ein Spontanbild immer die Basis bietet, von der ein schrittweises Herantasten an alternative Gestaltungsformen erfolgt.

 

Das vom Therapeuten vorgegebene Medium, z.B. Aquarell oder Bunt­stifte, wird je nach Konstitution des Patienten mit unterschiedlicher Zielsetzung lösend oder strukturierend eingesetzt. Wirken Aquarellmalerei und Formenzeichnen lösend, entspannend und rhythmisierend, so bieten Flechtbänder und zeich­nerische Übungen strukturierende Maßnahmen.

Ziele

Entspannung, Krankheitsverarbeitung und die Möglichkeit trotz zum Teil massiver Einschränkungen Sinnvolles erschaffen zu können, sind neben der nonverbalen Ausdrucksmöglichkeit die wesentlichen Schwerpunkte der Maltherapie in der neurologischen Rehabilitation.

 

Auf der funktionalen Ebene liegen die Behandlungsziele im Ausgleich visueller Defizite, dem feinmotorischen Training, sowie der Förderung von Ausdauer, Orientierung und Konzentration.