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Indikation und Anwendung

Erlebt sich der Patient bezogen auf viele Bereiche des täglichen Lebens als defizitär und insuffizient, so bietet ihm die Maltherapie auf nonverbaler Ebene die Möglichkeit sich auszudrücken und sich als schöpferisch tätigen Menschen wahrzunehmen.

 

Die Auseinandersetzung mit dem in der Regel wenig vertrauten Gebiet der Malerei fördert Kreativität und innere Beweglichkeit. In der Konfrontation mit dem eigenen Werk erübt der Patient individuelle Problemlösungsstrategien. Diese ermöglichen wiederum einen flexiblen Umgang mit Alltagsproblemen. Darüber hinaus fördert die ruhige und selbstbezogene Tätigkeit die Entspannung und leistet somit einen wertvollen Beitrag zur Krankheitsverarbeitung.

 

Auf der funktionalen Ebene findet die Maltherapie in all den Bereichen Anwendung, die Visuseinschränkungen, rhythmische Störungen, Einschränkungen im Bereich von Konzentration und Orientierung und Einschränkungen der oberen Extremitäten wie Parese oder Apraxie beinhalten.