HELIOS Klinik Hagen-Ambrock

Interdisziplinäres intensivmedizinisches Versorgungskonzept

Die HELIOS Klinik Hagen-Ambrock verfügt über eine langjährige Erfahrung in der Behandlung schwerst hirngeschädigter Patienten. In der Klinik für neurologische und neurochirurgische Rehabilitation erweitern auf fünf der insgesamt zehn Stationen intensivmedizinische Einheiten mit besonderen räumlichen, apparativen und personellen Voraussetzungen zur Überwachung (z.B. Vitalparameter) und Therapie von Patienten mit z.B. apallischem Syndrom, schwerem Guillain-Barré-Syndrom und Schädelhirntraumen das übrige Leistungsprofil der Klinik.

Hier werden  Patienten der Rehabilitationsphasen B, C und C+ betreut. Ziele der Behandlung sind je nach Ausmaß und Schweregrad der Erkrankung

 

  •        die Stabilisierung des Allgemeinzustands
  •        die Erhöhung der Vigilanz
  •        die Erleichterung der pflegerischen Maßnahmen
  •        die Erarbeitung einer regelmäßigen Mobilisation
  •        die Ermöglichung der oralen Nahrungsaufnahme
  •        die Erweiterung der motorischen und kognitiven Fähigkeiten
  •        die Entwicklung kommunikativer Möglichkeiten

 

Insgesamt sollen die Patienten ihr individuelles Höchstmaß an Selbstständigkeit erreichen. Die Abteilung für Sozial- und Rehabilitationsberatung gewährleistet die optimale Weiterversorgung der Patienten.

 

Die Fachlinik für Pneumologie wird als Akutklinik im Landesbettenplan geführt; es werden sämtliche Erkrankungen der Atemwege und Lungen diagnostiziert und behandelt. Die Klinik hat sich dabei unter anderem als Zentrum für Langzeitbeatmung etabliert.

 

Viele Patienten mit einer Langzeitbeatmung benötigen sowohl eine solide intensivmedizinische Betreuung als auch rehabilitative Therapieansätze. Die Versorgung dieser Patienten ist daher oftmals unzureichend. Während der intensivmedizinischen Versorgung ist das Hauptaugenmerk der Therapie auf die Erhaltung und Wiederherstellung der vitalen Lebensfunktionen gerichtet. Sehr viele Patienten entwickeln während der akuten Erkrankung eine ausgeprägte Schwäche der gesamten Muskulatur einschließlich des Zwerchfells; die Langzeitbeatmung führt bei vielen betroffenen Patienten sehr häufig zu Schluckstörungen mit Aspiration von Sekreten, gegebenenfalls auch Speiseresten, mit nachfolgenden Pneumonien.

 

Um die Behandlung langzeitbeatmeter Patienten zu verbessern, wurde daher ein interdisziplinäres Behandlungskonzept entwickelt. Das Angebot richtet sich an Patienten mit primär neurologischen Erkrankungen wie z.B. einem Guillian-Barre-Syndrom, hohen Querschnittssyndromen oder Erkrankungen des zentralen Nervensystems mit nachfolgender Notwendigkeit zur maschinellen Beatmung. Weiterhin werden alle Patienten mit Lungenerkrankungen, bei denen die Notwendigkeit zur maschinellen Beatmung besteht, behandelt.

 

Hierfür wurden eine Intensivstation und eine nachgelagerte Intermediäre Station (PN 1,2,3,3A) aufgebaut, beide Bereiche werden gemeinsam von den Ärzten der Pneumologie (Chefarzt: Dr. Georg Nilius) und Neurologie (Chefarzt: Prof. Dr. Michael Linnebank, OÄ: Dr. med. Susanne Rustemeier, AA: Jan Wrede) betreut.

 

Auf der Intensivstation stehen neben Intensivbeatmungsgeräten und Geräten zur nichtinvasiven Beatmung die üblichen diagnostischen Möglichkeiten eines Zentrums für Beatmungsentwöhnung  zur Verfügung. Darüber hinaus kann die neurologische Funktionsdiagnostik auf der Station erfolgen.

 

Nach der Entwöhnung von der maschinellen Beatmung oder nach erfolgter Einstellung auf ein Heimbeatmungsgerät werden die Patienten von der Intensivstation auf die intermediäre Überwachungsstation verlegt.

 

Das interdisziplinäre Behandlungskonzept sieht neben der intensivmedizinischen Behandlung vom ersten Behandlungstag ein den individuellen Bedürfnissen und Möglichkeiten angepasstes intensives Rehabilitationsprogramm vor. Dafür steht bereits auf der Intensivstation ein umfangreiches und breitgefächertes Angebot an rehabilitativen Verfahren mit den Bereichen Physiotherapie, Ergotherapie, Sprachtherapie, physikalische Therapie, gfls. Musik- und Maltherapie sowie  Neuropsychologie zur Verfügung.

 

Dieses integrierte Konzept ermöglicht die Behandlung eines breiten Spektrums von Erkrankungen. Steht bei den Patienten die intensivmedizinische Akutbehandlung im Vordergrund, werden die in der Klinik für Pneumologie aufgenommen. Die Abrechnung dieser Patienten erfolgt im Rahmen des DRG-Systems. Steht jedoch der rehabilitative Ansatz im Vordergrund, sollte ein Antrag an die Krankenkasse auf Rehabilitation gestellt werden. Diese Patienten werden in der Klinik für neurologische Rehabilitation aufgenommen.

 

 

 

 

So erreichen Sie uns

HELIOS Klinik Hagen-Ambrock

Fachklinik für Pneumologie
Chefarzt
PD Dr. med. Georg Nilius

Telefon: (02331) 974-20 00
Telefax: (02331) 974-20 09

e-Mail

So erreichen Sie uns

HELIOS Klinik Hagen-Ambrock

Fachklinik für Neurologie
Oberärztin
Dr. med. Susanne Rustemeier

Telefon: (02331) 974-30 20
Telefax: (02331) 974-30 29

e-Mail

So erreichen Sie uns

HELIOS Klinik Hagen-Ambrock

Fachklinik für Neurologie
Assistenzarzt
Jan-C. Wrede

Telefon: (02331) 974-34 88
Telefax: (02331) 974-30 29

e-Mail

Informationsmaterial zum Download

Flyer "Interdisziplinäres Behandlungskonzept"

 

 



Über uns