HELIOS Klinik Hagen-Ambrock

Guillain-Barré-Syndrom

Beim Guillain-Barré-Syndrom (GBS), nach den französischen Neurologen Georges Guillain (1876-1961) und Jean Alexandre Barré (1880-1967) benannt, handelt es sich um die akute Form einer entzündlichen Schädigung der peripheren Nerven, d.h. des Nerventeils vom Austritt der Nervenwurzel aus dem Rückenmark bis zu den Aufzweigungen im Muskel (Polyradikuloneuropathie). Die Ursache der Erkrankung ist noch ungeklärt. Es gibt sehr unterschiedliche Krankheitsverläufe; am häufigsten kommt es – meist nach fieberhaften Infekten der Atemwege, des Magen-Darm-Traktes, Operationen oder einer allgemeinen Abwehrschwäche des Körpers – zu Missempfindungen und dann rasch aufsteigenden Lähmungen zunächst der Beine und dann aufsteigend des Rumpfes, der Arme und teilweise des Kopfes. Die Gesamtprognose ist überwiegend günstig. Die Rückbildung der Lähmungen und Sensibilitätsstörungen kann jedoch Wochen bis Monate dauern. Anhaltende Beschwerden sind erfreulicherweise selten.

 

Bei der Rehabilitation ihrer GBS-Patienten verfolgt das geschulte Personal der HELIOS Klinik Hagen-Ambrock individuell ausgearbeitete Behandlungskonzepte. In jedem Stadium der Erkrankung erfährt der Patient umfassende pflegerische, therapeutische und medizinische Betreuung, in die neueste Erkenntnisse genauso einfließen wie aktuelle Standards.

 

Das breitgefächerte therapeutische Angebot ist auf die Wiedererlangung der körperlichen Bewegungsfähigkeit ebenso ausgerichtet, wie auf die Stärkung der emotionalen Befindlichkeit. Es umfasst im Einzelnen die Abteilungen

 

  • Ergotherapie und Heilpädagogik,
  • Physio-, Sport- und Hippotherapie,
  • Maltherapie,
  • Musiktherapie,
  • Neuropsychologie,
  • Physikalische Therapie (u.a. Bäder, Thermopackungen, Massagen),
  • Sozial- und Rehaberatung,
  • Sprachtherapie.

So erreichen Sie uns

HELIOS Klinik Hagen-Ambrock

Fachabteilung für Guillan-Barré-Syndrom
Stationsarzt B.-P. Remmers

Telefon: (02331) 974-34 81
Telefax: (02331) 974-11 19 



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