Das Institut für Schlafphysiologie wurde 1994 als gemeinsame Einrichtung der Abteilung für angewandte Physiologie der Ruhr-Universität Bochum unter Leitung von Frau Prof. Dr. med. Marianne E. Schläfke und der HELIOS Klinik Hagen-Ambrock, Fachklinik für neurologische und neurochirurgische Rehabilitation unter Leitung von Herrn Prof. Dr. med. Wolfgang Greulich gegründet. Zeitgleich mit der Emeritierung von Frau Prof. Dr. Schläfke und ihrer seither vollzeitlichen Mitwirkung an der HELIOS Klinik Hagen-Ambrock wurde das Zentrum für Schlaf-und Rehaforschung gegründet, in welchem das Institut für Schlafphysiologie aufging. 2008 erhielt das Zentrum den neuen Namen "Institut für klinische Physiologie", um die Anbindung an die Fachklinik für neurologische und neurochirurgische Rehabilitation stärker zu betonen.
Das Zentrum für Klinische Physiologie bietet zur Abklärung verschiedenster Erkrankungen insbesondere aus dem Grenzbereich Neurologie/Pneumologie als auch Neurologie/Pathophysiologie gute differentialdiagnostische Möglichkeiten:
Technische Möglichkeiten des Zentrums für Klinische Physiologie |
Zwei stationäre Messplätze mit je folgender Ausstattung für die Standardpolysomnographie:
Ø 2-8 – Kanal-EEG mit digitaler Aufzeichnung einer Referenzableitung Ø bilaterales EOG Ø submentales EMG, beidseits tibiales EMG, Ø EKG Ø quantitative Atmungsmessung mittels kalibrierter Induktionsplethysmographie Ø kontinuierliche Messung der Atemgase (FCO2 via URAS, FO2 paramagn.) in der Atemluft Ø Pulsoximetrie, (Sauerstoffsättigung, Pulstransitzeit, Pulswelle) Ø IR-Videometrie Ø Mikrophon Ø vollklimatisierter, total verdunkelbarer Raum Ø Gegensprechanlage Ø komplette visuelle EEG-Analyse Ø breath-to-breath – Analyse der Atmung
Zwei bewegliche Messeinrichtungen mit je folgender Ausstattung: Ø 2-4 – Kanal-EEG Ø bilaterales EOG Ø submentales EMG, beidseits tibiales EMG, Ø EKG Ø Atmungsmessung mittels Induktionsplethysmographie Ø Pulsoximetrie, (Sauerstoffsättigung, Pulsfrequenz) Ø kontinuierliche Messung des FCO2 (Kapnographie) Ø Helligkeit, Geräusche
Erweiterungsmöglichkeiten jedes stationären Messplatzes bei besonderer Fragestellung Ø weitere EEG-Ableitung mit Brain-Mapping (bis 32 Kanäle) Ø weitere Oberflächen-EMG-Ableitungen nach Bedarf (Diaphragma, Mm. intercostales) Ø Ösophagusdruck Ø Thermistor Ø Pneumotachographische Atmungsmessung Ø Transcutane PO2- und PCO2-Messung Ø Transcutane SaO2-und PCO2-Messung
Weitere Untersuchungsmöglichkeiten ¨ Quantitative Atmungsantworten auf CO2 und O2 ¨ nächtliche Pulsoximetrie im Patientenzimmer ¨ MSLT, MWT ¨ Pupillographischer Schläfrigkeitstest ¨ Standardtestverfahren (Stanford-Sleepiness-Scale, Epworth-Sleepiness-Scale, Abend-Morgen-Fragebogen, Schlaffragebogen-B,...) |
HELIOS Klinik Hagen-Ambrock
Institut für klinische Physiologie
Leitung des Instituts
Prof. Dr. med.
Marianne E. Schläfke
Telefon: (02331) 974-30 80
Telefax: (02331) 974-11 19