HELIOS Klinik Oberwald Grebenhain

CDU-Arbeitsgruppe Gesundheit besucht HELIOS Klinik Oberwald

Im Rahmen einer Betriebsbesichtigung informierten sich die CDU-Kommunalpolitiker vom CDU-Gemeindeverband Grebenhain sowie Mitglieder der Arbeitsgruppe Gesundheit der CDU-Fraktion des Vogelsbergkreis über die HELIOS Klinik Oberwald.

 

Die Geschäftsführerin, Frau Sandra Henek, stellte die HELIOS Klinik Oberwald als Fachkrankenhaus für Erkrankungen der Arterien, Venen und Lymphgefäße sowie für Enddarmerkrankungen vor. Darüber hinaus gehören fußchirurgische Korrekturoperationen und die Behandlung von chronischen Wunden an Beinen und Füßen zu den Spezialitäten der Klinik. Die Vierunddreißigjährige hob hervor, dass sich die medizinische Kompetenz  auf die jahrzehntelange Erfahrung der Ärzte und eine hochleistungsfähige Medizintechnik stütze. Ambulante und stationäre Bereiche seien in der Oberwälder Klinik optimal verzahnt. Hierfür sorge die HELIOS Praxis Oberwald – Medizinisches Versorgungszentrum - und die Gemeinschaftspraxis Oberwald, eine Kooperation von Fachärzten, die in der Klinik praktizieren, operieren und die Patientenversorgung rund um die Uhr sicherstellen.

 

Bei einem Rundgang durch die Klinik und das MVZ (Medizinisches Versorgungszentrum) bekamen die Besucher einen umfassenden Eindruck über die angenehme Atmosphäre der Räumlichkeiten. In der anschließenden Gesprächsrunde informierte Frau Henek über die geplanten Maßnahmen zur Zukunftssicherung der Klinik. In den vergangenen Jahren hatten sich die Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen soweit verändert, dass ein wirtschaftliches Arbeiten für die Fachklinik immer schwieriger wurde.

 

Grund dafür sei vor allem die Veränderung der Patientenströme. Leistungen, die noch vor wenigen Jahren nur stationär erbracht werden durften, werden jetzt aufgrund der Veränderung der gesetzlichen Vorgaben zunehmend im ambulanten Bereich erbracht. Das stelle die HELIOS Klinik Oberwald vor große Herausforderungen, vor allem hinsichtlich der Patientengewinnung und der entsprechenden Anpassung des Leistungsspektrums. In den vergangenen Monaten habe die Geschäftsführung gemeinsam mit den Führungskräften eine detaillierte Analyse durchgeführt, um den Veränderungsbedarf sowie die Potenziale zu ermitteln und Maßnahmen zu definieren, die die Zukunft der Klinik zu sichern.

 

Zu diesen Maßnahmen gehören vor allem die Optimierung des Leistungsspektrums sowie der internen Arbeitsprozesse, Investitionen beispielsweise in  Baumaßnahmen zur Erfüllung der neuesten Brandschutzvorgaben und Kooperationen mit externen Partnern. „Diese Maßnahmen sind nicht nur definiert, wir haben auch schon mit der Umsetzung begonnen. Beispielsweise haben wir unsere Sprechstundenkapazitäten im MVZ erweitert und bereits neue gefäßchirurgische Verfahren etabliert“, erklärte Henek. Es seien aber auch Personalanpassungen notwendig. Klares Ziel sei es, betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden. Dies solle gelingen durch verschiedene freiwillige Maßnahmen, wie beispielsweise Arbeitszeitreduktion, Übergangsangebote in andere HELIOS Kliniken oder auch das Angebot von Abfindungen.

 

„Durch die zahlreichen, gut durchdachten Maßnahmen wollen wir die Klinik medizinisch und wirtschaftlich fit für die Zukunft machen, die bestehende, hohe medizinische Qualität wieder mit Wirtschaftlichkeit verbinden, damit die Patientinnen und Patienten auch künftig von der Expertise und Erfahrung unserer Ärzte und Pflegenden profitieren können“, so Henek. 




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