HELIOS Klinikum Gotha

Tag der Medizin - Schwerpunkt Herzgesundheit

Herzrhythmusstörungen und Bewusstlosigkeit - Wie kann ich helfen?

Gotha. Dr. med. Karsten Reinig und sein Team steht Ihnen am kommenden Samstag, den 18. Februar 2017, nach seinem Vortrag für Fragen zur Verfügung. Wichtige Tipps zur ersten Hilfe bei Verdacht auf Herzinfarkt erhalten Sie außerdem.

Der Deutsche Herzbericht stellt jährlich die Zahl der Neuerkrankungen des Herzens dar und zeigt regionale Unterschiede in der Versorgungssituation der einzelnen Bundesländer auf. Danach leiden in Deutschland 2,34 Millionen Frauen und 3,16 Millionen Männer an einer koronaren Herzerkrankung. In 47 Prozent der Fälle endet diese Herzerkrankung tödlich. Weiterhin gibt es 65.000 Todesfälle auf Grund eines akuten Koronarsyndroms, davon 55 Prozent Frauen. Im ersten Jahr sterben 38 Prozent der Frauen und 25 Prozent der Männer. Damit stellt die koronare Herzerkrankung in Deutschland einen bedeutenden sozialpolitischen und sozialökonomischen Faktor dar.

Bereits seit Jahren ist in Mitteldeutschland im Vergleich zum Bundesdurchschnitt eine insgesamt höhere Erkrankungsrate und Sterblichkeit an Herzerkrankungen auffällig. Zu den Ursachen für diese besondere Häufigkeit von Herzerkrankungen zählt das hohe Durchschnittsalter der Bevölkerung. So ist zum Beispiel allein in Thüringen ein Drittel der Bevölkerung älter als 60 Jahre. Damit verbunden ist eine größere Zahl von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die mit Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt und Herzinsuffizienz einhergehen. Als Ursache für die erhöhten Zahlen an Herzerkrankungen sind im Herzbericht auch sozioökonomische Faktoren herausgearbeitet worden. Diese wiederum bedingen ein teilweise mangelndes Gesundheitsbewusstsein.

Ein besonderer Fokus muss auf die Vorbeugung von Herzerkrankungen und damit auf die Verbesserung des Gesundheitsbewusstseins der Bevölkerung Mitteldeutschlands gelegt werden. Der Tag der Medizin soll dazu einen wichtigen Beitrag leisten und den Thüringer Bürgerinnen und Bürgern nicht nur diagnostische und therapeutische Behandlungsmöglichkeiten – von der ambulanten Kardiologie bis hin zur Herzchirurgie und Rehabilitation darstellen –, sondern auch dazu dienen, das Gesundheitsbewusstsein zu fördern.

Das HELIOS Klinikum Gotha ist ein Haus der Schwerpunktversorgung in Mittelthüringen und Akademisches Lehrkrankenhaus des Universitätsklinikum Jena. Die Klinik verfügt über 326 Betten und 24 Tagesklinikplätze. 630 Mitarbeiter behandelten im Jahr 2015 etwa 20.979 Patienten stationär und 30750 ambulant. Das Leistungsspektrum umfasst die Fachgebiete Allgemein-/Viszeralchirurgie, Anästhesie/Intensivmedizin und Schmerztherapie, Gynäkologie/Geburtshilfe, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde (Belegabteilung), Innere Medizin I (Gastroenterologie/Stoffwechsel), Innere Medizin II (Kardiologie/Angiologie, Pulmologie, Nephrologie), Innere Medizin III (Hämatologie/Onkologie/Palliativmedizin), Neurologie, Kinderheilkunde, Orthopädie/ Wirbelsäulenchirurgie, psychiatrische Tagesklinik, Unfallchirurgie und Urologie.

Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 112 eigene Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 72 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), fünf Reha Zentren, 18 Präventionszentren und 14 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

HELIOS versorgt jährlich mehr als 4,7 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über rund 35.000 Betten und beschäftigt rund 71.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2015 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von rund 5,6 Milliarden Euro. Die HELIOS Kliniken gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius und sind Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“.

 
Pressekontakt:
Sandra Oehmer
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