HELIOS Klinikum Gotha

Klinikum erweitert Operationstrakt

Florian Lendholt, Klinikgeschäftsführer, und Dr. Stefan Mach, OP- Koordinator und Oberarzt Anästhesie/ Intensivmedizin, HELIOS Klinikum Gotha mit der Gebäudevisualisierung

 

Gotha. Das HELIOS Klinikum Gotha erweitert seinen Operationstrakt um zwei neue Operationssäle. „Unsere  Operationszahlen sind in den letzten Jahren gestiegen, sodass wir uns entschieden haben, unsere Kapazitäten zu erhöhen“, sagt Klinikgeschäftsführer Florian Lendholt. Den Umbau finanziert das HELIOS Klinikum Gotha mit 6,1 Millionen Euro aus Eigenmitteln.


Größte Herausforderung wird die Bearbeitung der Schnittstellen des Neubaus zum Bestandsgebäude sein. Da alle Bauleistungen bei laufendem Betrieb durchgeführt werden, müssen die Bauleute mit einem hohen Maß an Sorgfalt und Umsicht die bevorstehende Aufgabe angehen. Außerdem wird der Neubau optisch in den Altbau integriert. Dabei wird er von 19, etwa zehn bis zwölf Meter tief in die Erde gesetzten Betonbohrpfählen gestützt.“, so Steffen Kropp, Regionalleiter Bau und Liegenschaften der HELIOS Region Mitte.

Im ersten Schritt werden vorhandene Fluchtwege entfernt und neu gebaut, damit während der Bauphase der Brandschutz weiterhin gewährleistet ist. Mitte September rücken dann Bagger und alle weiteren größeren Baumaschinen zum Umbau an. „Wir haben sichergestellt, dass unsere Patienten auch während der Bauphase  optimal versorgt sind“, betont Florian Lendholt. „Störungen, etwa durch Baulärm, versuchen wir auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Sollte es dennoch zu Unannehmlichkeiten kommen, bitten wir Patienten und Besucher bereits jetzt um Verständnis.“

 

Auf drei Etagen entstehen jeweils zirka 500 Quadratmeter mehr Raum für neue Behandlungs- und Untersuchungsmöglichkeiten. So zieht die vorhandene Endoskopie in die neu geschaffenen Räumlichkeiten und macht damit im bestehenden Funktionsbereich Platz für andere Diagnostikverfahren. Im Keller werden sich Logistik, Technik, Reinigung und IT weiter ausbreiten können. Darüber hinaus soll hier künftig auch ein Kleiderautomat zur Ausgabe der Dienstkleidung für das Personal zu finden sein.

 

Die Bauphase wird voraussichtlich ein Jahr dauern. „Wir rechnen damit, die neuen Operationssäle Mitte August 2017 in Betrieb zu nehmen“, sagt Klinikgeschäftsführer Lendholt.

Das HELIOS Klinikum Gotha ist ein Haus der Schwerpunktversorgung in Mittelthüringen und Akademisches Lehrkrankenhaus des Universitätsklinikum Jena. Die Klinik verfügt über 326 Betten und 24 Tagesklinikplätze. 630 Mitarbeiter behandelten im Jahr 2015 etwa 20.979 Patienten stationär und 30750 ambulant. Das Leistungsspektrum umfasst die Fachgebiete Allgemein-/Viszeralchirurgie, Anästhesie/Intensivmedizin und Schmerztherapie, Gynäkologie/Geburtshilfe, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde (Belegabteilung), Innere Medizin I (Gastroenterologie/Stoffwechsel), Innere Medizin II (Kardiologie/Angiologie, Pulmologie, Nephrologie), Innere Medizin III (Hämatologie/Onkologie/Palliativmedizin), Neurologie, Kinderheilkunde, Orthopädie/ Wirbelsäulenchirurgie, psychiatrische Tagesklinik, Unfallchirurgie und Urologie.

 

Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 112 eigene Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 72 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), fünf Reha Zentren, 18 Präventionszentren und 14 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

HELIOS versorgt jährlich mehr als 4,7 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über rund 35.000 Betten und beschäftigt rund 71.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2015 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von rund 5,6 Milliarden Euro. Die HELIOS Kliniken gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius und sind Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“.

 

 

Pressekontakt:

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